Ein Erdrutsch zwang die Organisatoren zum Abbruch des Rennens - Symbolbild (c) Thomas Max Müller  / pixelio.de

Ein Erdrutsch zwang die Organisatoren zum Abbruch des Rennens – Symbolbild (c) Thomas Max Müller / pixelio.de

IRONMAN-Athleten haben es im Moment nicht leicht. Nach dem wetterbedingten Verzicht auf den Schwimmpart bei den Rennen in St. Pölten und in Rapperswill, musste der als Duathlon ausgetragene IRONMAN 70.3 Rapperswill nach einem Erdrutsch auf der Radstrecke abgebrochen werden.

Verletzt wurde bei dem Erdrutsch niemand, die Polizei sperrte in Folge aber die Strecke.

„Als Veranstalter steht für uns die Gesundheit und Sicherheit der Athleten im Mittelpunkt unserer Überlegungen. Nach Rücksprache mit den beteiligten Behörden bleibt uns keine andere Wahl. Gegen ein Naturereignis sind wir leider machtlos“, sagt Kai Walter, Chief Operating Officer der World Triathlon Corporation  für Europa, den Mittleren Osten und Afrika.

Bei einer letztmaligen Kommissionierung der Strecke durch Vertreter von IRONMAN gemeinsam mit der Polizei um 5 Uhr morgens am Renntag wurde die Strecke einer genauen Prüfung unterzogen und an- schließend freigegeben.

„Wir stützen uns bei solchen Entscheidungen immer auf die fundierten Erfahrungswerte der Behörden, die uns grünes Licht gegeben haben. Entgegen aller Vorhersagen hat nach Start des Rennens allerdings wieder starker Regen eingesetzt“, sagt Walter.

IRONMAN wird sich in den kommenden Tagen mit einem Angebot an alle Athleten richten, die von der Absage betroffen sind. „Wir sind selbst Triathleten und wissen wie es ist, monatelang auf ein solches Ziel hinzutrainieren. Die Enttäuschung ist riesengroß“, bekräftigt Thomas Dieckhoff, Chief Executive Officer der WTC für Europa, Mittlerer Osten & Afrika. Bereits zuvor musste der Schwimmbewerb des Rennens abgesagt werden. Die Veranstalter entschieden sich für eine Austragung als Duathlon.