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Weiss und Hufe gewinnen IRONMAN Austria

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Michael Weiss hat das „Österreichische Double“ perfekt gemacht. Nach seinem Sieg beim IRONMAN 70.3 St. Pölten hat der Niederösterreicher auch beim IRONMAN Austria den lang ersehnten Heimsieg erreichen können. Nach einigen zweiten und dritten Plätzen schlug 2018 die Stunde des Lokalmatadors. Zum ersten Mal in der 20-jährigen Geschichte des Rennens konnte sich im Herrenrennen ein Österreicher durchsetzen.

Bei schwierigen und kühlen Bedingungen startete das Jubiläumsrennen. Der Deutsche Lukasz Wojt (pewag racing team) kam als mit Abstand schnellster Schwimmer nach 44:31 Minuten aus dem Wasser, gefolgt von einer Gruppe rund um den Hawaii-Dritten David McNamee. Weiss, der den Radpart wie erwartet mit etwas Rückstand in Angriff nahm, arbeitete sich in seiner Spezialdisziplin Schritt für Schritt nach vorne und übernahm bereits gegen Ende der ersten Runde die Führung. Lange Zeit in Reichweite blieben die beiden pewag-racing-Team-Athleten Johann Ackermann und Lukasz Wojt. Doch gegen Ende setzte sich der Gumpoldskirchner doch noch ab und brachte einen Vorsprung in die zweite Wechselzone. Nach 4:16:09 Stunden fuhr Michael Weiss erstmalig in seiner Karriere als Führender des IRONMAN Austria-Kärnten in die Wechselzone. Er unterbot dabei die Radzeit von Jan Frodeno im Vorjahr um über zwei Minuten und machte auch sich schnellen Schrittes auf die Laufstrecke. „Es war hart, aber ich habe jeden Meter genossen,“ lächelte Weiss unter Schmerzen.

Den Sieg ließ sich Weiss auch bei brütender Hitze auf dem abschließenden Marathon nicht mehr nehmen. Er feierte erstmals einen Heimsieg beim IRONMAN Austria-Kärnten vor Ivan Tutukin und dem Amerikaner Andy Potts. „Der Sieg heute ist der größte Sieg in meiner Karriere. Ich hatte heute wirklich einen ausgezeichneten Tag. In den letzten Jahren fand ich immer meinen Meister in Klagenfurt – Marino Vanhoenacker, Ivan Rana oder Jan Frodeno. Heute konnte ich es erstmals nach Hause bringen und bin unendlich Stolz als erster Österreicher beim IRONMAN Austria-Kärnten gewonnen zu haben“. Weiss benötigte für seinen Sieg heuer 8:04:46 Stunden.

Mareen Hufe feiert Premierensieg

Die Kärntnerin Beatrice Weiss (pewag racing team) zeigte bei ihrer Langdistanzpremiere zum Beginn auf auf und benötigte für die 3,8 Kilometer lange Schwimmstrecke lediglich 51:31 Minuten. Mit mehr als 3 Minuten Rückstand auf Weiss wechselten Loughnan (AUS), Cheetham (GBR) und Emma Pallant (GBR) auf die Radstrecke.

Beatrice Weiss führte lange Zeit das Feld der Damen an, ehe Mareen Hufe (GER), Lisa Hütthaler (AUT) und Emma Pallant (GBR) das Kommando übernahmen. Während Hufe das Tempo vorgab, folgten Hütthaler und Pallant der Deutschen. Auf der Laufstrecke wechselte mehrmals die Führung. Nach Hufe ging Hütthaler in Führung und vieles deutete auf einen Österreichischen Doppelsieg hin. Danach holte sich Emma Pallant die Führung und behielt diese bis wenige Kilometer vor dem Ziel. Zwischenzeitlich baute sie die Führung auf fast zwei Minuten aus, musste sich dann allerdings zehn Kilometer vor dem Ziel der Hitze beugen und das Tempo drosseln. Die Schwächephase nutzte Hufe, ging erneut in Führung und ließ sich den Sieg in einer Zeit von 9:00:32 Stunden nicht mehr nehmen. Hinter Hufe holte sich Hütthaler Rang zwei vor Emma Pallant.

Alle Ergebnisse: http://www.ironman.com/de-at/triathlon/coverage/detail.aspx?race=austria&y=2018

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