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Wihlidal und Kallina gewinnen Klosterneuburg-Premiere

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Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von deutlich über 20°C stand einer erfolgreichen Premiere des Klosterneuburg-Triathlon nichts im Wege. Mit rund 350 Startern war der Bewerb bereits beim ersten Mal fast ausverkauft. Auch das mit rund 16,5°C doch recht frische Wasser konnte die Freude der Teilnehmer nicht trüben. Ein Starterfeld, das man ansonsten in Österreich maximal bei den Sprint-Staatsmeisterschaften findet, war das Tüpfelchen auf dem „I“ der Veranstaltung.

Bei den Herren stieg der Deutsche Felix Ostendorf als schnellster Schwimmer aus dem Wasser, gefolgt von Vizestaatsmeister Lukas Gstaltner. Dieser übernahm rasch die Führung, war allerdings mit dem Straßenrad auf den 20 schnellen Radkilometern benachteiligt. Das Heft des Handelns übernahm rasch der Top-Favorit Niko Wihlidal, der seine Radstärke optimal ausnützen konnte. Sein erster Verfolger war der Steirer Christoph Leitner, der sich auf der Radstrecke an Gstaltner vorbeischieben konnte. Beim abschließenden 5-Kilometer-Lauf gab Wihlidal die Führung nicht mehr aus der Hand. Gstaltner konnte auf der Laufstrecke noch an Leitner vorbei gehen, aber zu Wihlidal war der Abstand zu groß. Somit sicherte sich Niko Wihlidal mit lautem Jubelschrei die erste „Krone“ in Klosterneuburg und gewann mit 33 Sekunden Vorsprung auf Lukas Gstaltner, das Podium komplettierte Christoph Leitner.

Klosterneuburg-Triathlon 2017 Herren

1 Wihlidal Nikolaus Top Team Tri Niederösterreich 00:09:11 00:28:34 00:16:33 00:57:23.00
2 Gstaltner Lukas                 Triathlonclub Kagran 00:08:28 00:30:29 00:16:14 00:57:56.90
3 Leitner Christoph               trigonomic aut 00:09:06 00:29:21 00:17:26 00:58:57.80
4 Czerny Sebastian               Top Team Tri Niederösterreich 00:10:14 00:30:04 00:16:03 00:59:18.20
5 Bründl Alexander               TRI Swimmers WELS 00:09:24 00:31:02 00:15:54 00:59:30.70
6 Szymoniuk Michael         Nora Racing Team 00:10:11 00:30:05 00:16:55 01:00:18.80
7 Schlagbauer Christoph     RC TRI RUN ATUS Weiz 00:09:31 00:30:05 00:17:51 01:00:38.30
8 Ostendorf Felix                   Nora Racing Team NÖ 00:08:25 00:31:57 00:17:16 01:00:40.00
9 Höllmüller Julian                 TRV Krems 00:08:57 00:31:14 00:17:16 01:00:51.20
10 Straussberger Niklaus       NORA RACING TEAM Niederöster 00:08:30 00:31:49 00:17:46 01:01:20.00

Jacqueline Kallina „Königin“ von Klosterneuburg

Auch im Damenrennen kämpfte ein qualitativ und quantitativ hochwertiges Starterfeld um den prestigeträchtigen Titel der Premieren-Siegerin. Während für die große Favoritin Tanja Stroschneider das Rennen schon früh zu Ende war, konnte sich die Mitfavoritin Jacqueline Kallina am Ende mit mehr als zweieinhalb Minuten Vorsprung den Sieg sichern. Dahinter landete Kamila Polak auf dem zweiten Rang, Dritte wurde Elke Innerebner.

Klosterneuburg-Triathlon 2017 Damen

1 Kallina Jacqueline Team Ausdauercoach 00:09:48 00:33:37 00:19:02 01:06:28.70
2 Polak Kamila Team milliSports 00:10:43 00:34:40 00:19:53 01:09:08.60
3 Innerebner Elke NORA RACING TEAM 00:11:27 00:36:02 00:19:29 01:10:35.80
4 Kaspareth Kathrin TriPower Wimberger Haus Freistadt 00:11:38 00:35:18 00:20:18 01:11:33.30
5 Schleinzer Victoria Tri Klosterneuburg 00:10:20 00:36:45 00:20:36 01:12:00.20
6 Österreicher Rosa- Lisa TEAM GDT 00:09:52 00:38:30 00:20:07 01:12:14.80
7 Priglinger Johanna Veletage – GDT 00:11:48 00:36:13 00:21:13 01:13:25.80
8 Pernold Lena NCB Triteam 00:09:59 00:37:59 00:21:12 01:13:30.40
9 Frühwirth Verena URC Sparkasse Renner Langenlois 00:13:10 00:38:36 00:18:36 01:14:42.20
10 Pauer Gabriele Team milliSports 00:12:20 00:36:40 00:22:15 01:15:56.30

Doch nicht nur die Sieger wurden geehrt, ganz nach dem Motto „Get your crown“ erhielt jeder Finisher des Rennens seine eigene Krone aufgesetzt. Die größte Krone gebührt allerdings der Veranstaltung selbst. Was Veranstalter Philipp Kennedy hier mit seinem Team auf die Beine gestellt hat, kann man schlicht als großartig bezeichnen. Das Eventgelände im kurz vor der Eröffnung stehenden Barracuda Resort bietet alles, was das Triathlonherz begehrt. Dazu eine für den Verkehr komplett gesperrte Radstrecke und ein hochklassiges Starterfeld machen den runden Gesamteindruck komplett. 350 Teilnehmer erlebten heute die Premiere einer Veranstaltung, die das Zeug zum Klassiker hat.

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