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Andreas Raelert triumphiert beim IRONMAN Austria

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Der als absolute Top-Favorit ins Rennen gestartete Andreas Raelert bewies heute eindrucksvoll, warum er der schnellste Mann der Welt über die IRONMAN-Distanz ist. Mit seinem Sieg beim 15. IRONMAN Austria unterbot er als erster Athlet in diesem Jahr die 8-Stunden-Marke. Mit einer Gesamtzeit von 7 Stunden, 59 Minuten und 51 Sekunden führte der ältere der beiden Raelert-Brüder einen deutschen Doppelsieg an. Raelert siegte mit 11:45 Minuten Vorsprung auf seinen Landsmann Maik Twelsiek bzw. 19:22 Minuten auf den Slowenen David Plese. Bester Österreicher wurde der Vösendorfer Georg Swoboda auf Platz Sieben in einer Zeit von 8:27:25 Stunden knapp vor dem zweitschnellsten Läufer des Tages, dem IRONMAN-Debutanten Vincent Rieß (pewag racing team), der sein erstes IRONMAN-Finish gleich mit Platz 8 versüßen konnte. Knapp außerhalb der Top-Ten auf Platz 11 und 12 landeten der Lokalmatador Flo Kriegl und Daniel Niederreiter, die das mannschaftlich starke Debut des pewag racing teams perfekt machten.

Andreas Raelert erwies sich einmal mehr als brillanter Taktiker, der lange seine Karten verdeckt hielt: Mit 3:46 Minuten Rückstand auf den Führenden Philip Graves kam der Deutsche als Vierter von der Radstrecke, griff dann aber gnadenlos an.

Graves, der später wie bereits 2012 das Rennen aufgeben musste, konnte die Führung nur bis zu Laufkilometer zehn behaupten, ehe Raelert vorbei zog und einen ungefährdeten Sieg feierte. Rund 100.000 Fans säumten erneut die Rennstrecke über 3,8 Kilometer Schwimmen, 180,2 Kilometer Radfahren und 42,2 Kilometer Laufen.

Für Raelert ist es der erste Sieg bei einem IRONMAN, seit er 2010 die Frankfurter Sparkasse IRONMAN European Championship in Frankfurt gewann. „Den Moment, wo du hier in Klagenfurt in die Finish Line einbiegst, vergisst du als Sportler nie mehr in deinem Leben. Das ist ein sensationelles Rennen mit sensationellen Fans. Ich habe die letzten Meter unglaublich genossen, auch wenn ich jetzt große Schmerzen habe“, sagte Raelert nach seinem Sieg.

Auch der zweite Deutsche, Maik Twelsiek, streute dem Rennen Rosen: „Heute war ein extrem harter Arbeitstag für mich und niemand kann sich vorstellen, wie müde ich jetzt bin. Aber diese Stimmung, da bekommt man als Athlet Gänsehaut.“

Zweiter Sieg für Csomor

Bei den Damen konnte die Ungarin Erika Csomor ihren Klagenfurt-Sieg von 2004 wiederholen. Sie gewann nach 8:59:31 Stunden mit 5:11 Minuten Vorsprung auf die Schwedin Asa Lundström. Csomor siegte zuletzt beim IRONMAN Zürich powered by ewz 2012. Dritte wurde die Irin Eimear Mullan mit 6:15 Minuten Rückstand. „Asa und ich haben uns da draußen ein Wahnsinns-Duell geliefert und ich kann ihr zu dieser Leistung nur gratulieren. Ich bin überglücklich, dass es hier in Klagenfurt geklappt hat, sonst hätte ich nach 2011 und 2012 ein unrühmliches Triple als Zweite hier in Klagenfurt feiern können“, sagte Csomor.

Beste Österreicherin wurde Simone Helfenschneider-Ofner als Sechste in 9:19:36. „Ich habe bis zum Ende gezögert, ob ich angreifen soll. So gut ist es mir noch nie nach einem Rennen gegangen. Ich freue mich riesig“, sagte die Österreicherin noch im Zielbereich. DIe Kärntnerin Eva Wutti musste das Rennen auf der Radstrecke abbrechen. Zweitbeste Österreicherin wurde die Steirerin Lis Gruber, die bei ihrem Profi-Debut den hervorragenden 8. Gesamtrang belegen konnte.

Ergebnis IRONMAN Austria 2013 – Herren Top 15

Raelert, Andreas GER 00:44:25 04:30:40 02:40:07 07:59:51 1 1
Twelsiek, Maik GER 00:45:05 04:27:11 02:54:05 08:11:36 2 2
Plese, David SLO 00:49:05 04:25:49 02:59:29 08:19:13 3 3
Hast, Jarmo FIN 00:45:09 04:37:08 02:53:03 08:20:32 4 4
Amorelli, Igor BRA 00:44:21 04:31:19 03:01:02 08:21:37 5 5
Colpaert, Bart BEL 00:42:54 04:33:34 03:04:39 08:26:17 6 6
Swoboda, Georg AUT 00:50:43 04:24:23 03:06:42 08:27:25 7 7
Rieß, Vincent AUT 00:49:15 04:44:53 02:47:49 08:27:50 8 8
Vabrousek, Petr CZE 00:49:10 04:44:41 02:50:00 08:29:34 9 9
Vinhal, Thiago BRA 00:45:08 04:48:54 02:50:22 08:30:01 10 10
Kriegl, Flo AUT 00:49:08 04:39:53 02:56:36 08:30:21 11 11
Niederreiter, Dani AUT 00:47:30 04:41:34 03:00:45 08:34:27 12 12
Brader, Christian GER 00:50:45 04:43:44 02:56:37 08:35:41 13 13
Molnár, Gerg? HUN 00:44:22 04:42:19 03:03:35 08:35:43 14 14
Schifferle, Mike SUI 00:55:06 04:32:49 03:02:50 08:37:18 15 15

Ergebnis IRONMAN Austria 2013 – Damen Top 10

Csomor, Erika HUN 00:51:57 04:58:03 03:04:04 08:59:31 1 35
Lundström, Åsa SWE 00:51:49 05:00:15 03:07:14 09:04:42 2 47
Mullan, Eimear IRL 00:53:43 05:02:42 03:03:53 09:05:46 3 49
Piampiano, Sarah USA 00:53:58 05:05:49 03:02:12 09:07:30 4 51
Lindholm, Camilla SWE 00:59:13 05:07:12 03:04:08 09:16:18 5 77
Helfenschneider-Ofner, Simone AUT 00:57:53 05:07:54 03:08:20 09:19:36 6 84
Tanaka, Keiko JPN 00:49:12 05:13:59 03:16:06 09:24:39 7 109
Gruber, Elisabeth AUT 00:56:06 05:10:38 03:14:03 09:26:15 8 115
RUDOLF, Michaela AUT 00:57:50 04:58:15 03:29:02 09:30:37 9 131
Heimerl, Manuela GER 00:54:48 05:13:13 03:17:35 09:32:09 1 138

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