Michael Raelert feiert in Tirol sein Comeback - Bild (c) Raelert Brothers

Michael Raelert feiert in Tirol sein Comeback – Bild (c) Ronnie Kiaulehn

Michael Raelert wird am Sonntag, 31. August, bei der Challenge Walchsee-Kaiserwinkl wieder ins Wettkampfgeschehen eingreifen. „Nach meiner Knieverletzung habe ich mir lange Zeit gelassen, um ein Level zu erreichen, auf dem ich im internationalen Vergleich wettbewerbsfähig bin“, erklärt Michael Raelert, der sich Ende des vergangenen Jahres einer Knieoperation unterzogen hatte. „Ich habe nach diesem kleinen Eingriff bewusst lange gewartet, um meinem Körper die nötige Ruhe und Zeit zu geben. Leider kamen drei Sturzverletzungen dazu, die meinen Genesungsprozess verzögert haben. Aber nun fühle ich mich bereit und gut vorbereitet. Ich freue mich sehr darauf, am Walchsee zu schauen, wo ich stehe.“

In den vergangenen Wochen hat sich Michael Raelert vorwiegend am Chiemsee vorbereitet und in dieser gleichermaßen anspruchsvollen wie reizvollen Trainingsregion wichtige Grundlagen gelegt und Akzente in allen Disziplinen gesetzt. „Ich bin zufrieden mit meinem Aufbautraining und meiner aktuellen Form, aber natürlich bin ich auch sehr gespannt und etwas nervös, was ich nach meiner längeren Wettkampfpause zu leisten im Stande bin.“ Im vergangenen Jahr hatte Michael Raelert den Ironman 70.3 Berlin dominiert, bei seinem siebten Rang bei der Ironman-Europameisterschaft in Frankfurt allerdings auch den gerade im Laufbereich aufgrund der Knieprobleme reduzierten Umfang gespürt.

Am Walchsee möchte Michael Raelert ein gutes Comeback auf der Distanz zeigen, auf der er in seiner Laufbahn zwei Siege bei der Welt- sowie bei der Europameisterschaft im Ironman 70.3 erreichen konnte. „Andy hat das Rennen am Walchsee vor zwei Jahren gewonnen“, sagt Michael Raelert, „er hat mir vor allem von dem landschaftlichen Reiz und der hervorragenden Atmosphäre dieses Rennens berichtet. Ich freue mich deshalb sehr darauf, dass ich bei diesem Challenge-Rennen dabei sein kann, um es nun auch selbst zu erleben. Die Strecke ist sicher anspruchsvoll, aber genau das macht den besonderen Reiz aus.“ Nach dem 1,9 Kilometer langen Schwimmen im Walchsee erwartet die Teilnehmer ein Zwei-Runden-Radkurs von insgesamt 90 Kilometern, der am Fuße des Kaisergebirges eine anspruchsvolle Aufgabe darstellt. Abschließend führt ein kupierter Vier-Runden-Halbmarathon am Walchsee die Starter ins Ziel.

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