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Kolumne Hermann Aschwer

TRIATHLON: Spagat von Berufs– Privat- und Sportlerleben!

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TRIATHLON: Spagat von Berufs– Privat- und Sportlerleben!

Triaguide – Dein Begleiter durch das Trainingsjahr – lautet das Motto dieses neuen Mediums.

Aus diesem Grunde möchte ich innerhalb des neuen Mediums in meiner Kolumne „Triathlontraining“einige interessante Aspekte des so unheimlich vielseitigen Sports ansprechen.

Triathlon ist eine Sportart, die mich seit den Anfängen 1983 begeistert, ja fasziniert. Schwimmen, Rad zu fahren, zu Laufen und noch zwei Wechselsituationen, mehr Abwechslung ist ja kaum vorstellbar. Das alles in der freien Natur und zudem weltweit möglich. Von daher ergänzen sich die Hobbys „Triathlon und Reisen“ auch bestens. Ja aber, „die Zeit“ sagen dann die meisten von uns zu Recht. Wer diese Hobbys pflegt und dabei noch engagiert zu Werke gehen möchte, wird genötigt sein, eine entsprechende Zeitplanung vorzunehmen. Denn Beruf, Privatleben und Sport müssen miteinander in Einklang gebracht werden, nicht in Konkurrenz! Wem das gelingt, der kann auch erfolgreich sein.
Bei allen Überlegungen Sport, Beruf und Privates unter einen Hut zu bringen kann uns weiterhin meine Drei-Stufen-Strategie behilflich sein. Um etwas
Außergewöhnliches leisten zu können, benötigen wir auf der 1. Stufe einen Traum, eine Vision, eine besondere Herausforderung. Dieses kann im Triathlon ein Start bei einem Olympischen Triathlon, ein Ironman70.3, ein Ironman irgendwo auf der Welt oder gar eben der Ironman Hawaii sein. Ist diese Herausforderung gefunden, begeben wir uns auf die 2. StufeDie realistische Zielplanung“. Neben der konkreten zeitlichen Vorstellung zur Bewältigung einer sportlichen Herausforderung sollten wir hier unser privates Umfeld mit einbeziehen, um dann relativ unbeschwert sich der 3. Stufe „der Umsetzung und Finsh“ widmen zu können. Jetzt beginnt unser Training, für das wir die Voraussetzungen geschaffen haben.
Der überwiegende Teil der Triathleten trainiert zumindest teilweise innerhalb eines Vereins oder einer Trainingsgruppe. Diese sind zumeist sehr heterogen zusammengesetzt. Bei der konkreten Trainingsplanung wird dann häufig ein gravierender Fehler begangen, der sich später bitter rächt. Es wird für die gesamte Gruppe das Training geplant, ohne das individuelle Umfeld eines jeden einzelnen Triathleten berücksichtigt zu haben. Ein Blick auf die folgende Darstellung verdeutlicht dieses Problem.

Abbildung: Das individuelle Umfeld des Athleten aus dem Bestseller „Triathlontraining S. 39, 8. Aufl., H. Aschwer“

Die sportliche Leistung eines einzelnen Athleten ist also von einer Vielzahl unterschiedlichster Faktoren abhängig. Diese Größen sind bei jedem Sportler anders gewichtet. Darum kann ich als einzelner Triathlet niemals auf die Möglichkeiten eines anderen Athleten zurückgreifen, sondern ich darf „nur“ meine Möglichkeiten und meine Chancen sehen und nutzen.
Der Triathlonsport erfordert eben einen mündigen und selbstkritischen Athleten, der nicht nur ständig sein Training kritisch hinterfragt, sondern dem der Spagat von Berufsleben, Privatleben und Sportlerleben gelingt. Nur somit erhalten wir die notwenige Balance, um uns auch im Sport frei entfalten zu können.
Mehr Infos zu Hermann Aschwer: www.hermannaschwer.de

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