Pünktlich um 8:40 Uhr ging es heute, Sonntag 19.07.2020, beim ersten OMNi-BiOTiC Austria Triathlon zur Sache. Internationale Topstars wie der Wahl-Salzburger Patrick LANGE (Triathlon-Weltmeister auf Hawaii 2017 & 2018) und der Norweger Gustav IDEN (Triathlon 70.3 Weltmeister Mitteldistanz 2019) traten gegen einander an. Gejagt wurde der Österreicher Christoph SCHLAGBAUER (OMNi-BiOTiC Powerteam) von nationalen und internationalen Top-Athleten. Bereits jetzt wird klar, es ging heute nicht um ein einfaches Rennen mit offensichtlichem Sieger.

Hochklassig und bis zuletzt spannend ging das erste OMNi-BiOTiC AUSTRIA TRIATHLON Jagdrennen über die Bühne. Ein Solostarter, „der Gejagte“, wurde von 3 Teams, die jeweils mit einem Zeitrückstand in das Rennen gestartet sind, verfolgt. Es war ein mitreißendes Rennen, bei dem sich die Kontrahenten auf dem letzten Kilometer ein packendes Duell lieferten!

Der Führende und Solostarter wurde bis auf die letzten Meter vom Team Half, bestehend aus Simone KUMHOFER (AUT) und Paul RUTTMANN (AUT), gejagt und beinahe überholt. Am Ende sicherte sich Christoph SCHLAGBAUER aber dennoch den Sieg in 08:39h in diesem neuartigen Rennformat.

Mit versetzten Startzeiten gingen die Teams ab 08:40h ins Rennen. „Der Gejagte“ Christoph SCHLAGBAUER, absolvierte die Triathlon Langdistanz alleine und war der Erste, der beim Leuchtturm in Podersdorf die Distanzen von 3,8km Schwimmen, 180km Radfahren und 42,2km Laufen in Angriff nahm. 20 Minuten danach startete Patrick LANGE, um die 3,8km zu absolvieren, bevor er das „Staffelholz“ an den Radfahrer Sascha HUBBERT (GER) übergab. Als drittes Team ging das Team Half mit 40 Minuten Rückstand ins Rennen, bestehend aus Simone KUMHOFER (AUT) und Paul RUTTMANN (AUT). Den Abschluss bildete das Team Olympic bestehend aus den norwegischen Superstars Kristian BLUMMENFELT (NOR), Gustav IDEN (NOR), Casper STORNES (NOR) gemeinsam mit der österreichischen Olympionikin Julia HAUSER (AUT). Diese mussten aufgrund der Stärke der Athleten im Team Olympic einen großen Rückstand von 110 Minuten kompensieren, der sich am Ende des Tages aufgrund der starken Leistungen der anderen Athleten als zu groß herausstellte.

Die heutige Rennkulisse bot perfekte Bedingungen für eine unvergleichliche Jagd, die Werte des Austria Triathlons (Professionalität, Herzlichkeit und Offenheit) wurden in jeder Phase des Rennens sichtbar. Der internationale Anklang durch die weltweite Live-Übertragung war durch das starke, internationale Starterfeld, gegeben. Fast. Hard. Legendary. – das Motto des Austria Triathlons, spiegelte sich auch heute wider. Der Tag begann mit vergleichsweise geringem Wind, und wurde durch Teils kurze aber heftige Regenschauer gezeichnet, um schlussendlich mit strahlendem Sonnenschein und einem strahlenden Sieger zu enden.

Vor allem beim Radfahren gab es Spitzenleistungen. IRONMAN 70.3-Weltmeister Gustav Iden (NOR) fuhr mit seinem Rennrad (!) über 45 Kilometer alleine eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 46km/h, während Simone Kumhofer über 90 Kilometer eine Radzeit von 2 Stunden und 15 Minuten in den Asphalt brannte.

„Ein unglaublich spannendes Rennen bis zum Schluss! Dieses sowohl national als auch international hochkarätig besetzte Rennen hat das Herz eines jeden Triathlon-Fans höher schlagen lassen. Ich freue mich, dass wir in Zeiten wie diesen Triathlonevents mit internationalen Topstars und neuem Charakter auch in die Wohnzimmer der Leute bringen können“ blickt Organisator Daniel DÖLLER positiv auf die erste Auflage zurück. Simone KUMHOFER, Team-Kapitänin des OMNi-BiOTiC Powerteam freut sich über die gezeigten Leistungen:„Mit unserem neu gegründeten Triathlon-Profiteam gleich in so starker Besetzung in einem neuen Jagdformat anzutreten war ein tolles Gefühl. Wir haben heute starke Leistungen gesehen und ein unglaubliches Finish. Besonders freue ich mich, dass ein Athlet aus meinem Team den Sieg erringen konnte.“