Der Hawaii-Zweite Lionel Sanders hat sich scheinbar bestens von den Strapazen von Kona erholt. Mit einem eindrucksvollen Sieg beim IRONMAN Arizona zeigte er einmal mehr, dass er sich am liebsten auf seine eigene Art von Niederlagen rehabilitiert.

Nachdem ihm Patrick Lange ja bekanntlich wenige Kilometer vor dem Ziel seinen großen Traum vom Hawaii-Sieg noch weg geschnappt hat, blieb für den Kanadier keine Zeit, um lange Trübsal zu blasen. Mit einer Endzeit von 7 Stunden, 54 Minuten und 10 Sekunden gelang ihm sein dritter Sieg beim IRONMAN Arizona in Folge. In diesem Jahr spielte Sanders in seiner eigenen Liga. 13 Minuten und 30 Sekunden betrug der Vorsprung auf den zweitplatzierten Brent McMahon, weitere 8 Minuten dahinter komplettierte der Franzose Jeremy Jurkiewicz (pewag racing team) das Podium. Mit Christian Brader, der auf dem 9. Gesamtrang landete, konnte sich ein deutscher Athlet in den Top-10 klassieren.

Pro Men – Finish

    1 7:54:10         Lionel Sanders
2 8:07:40   13:30 Brent McMahon
3 8:15:22   21:12 Jeremy Jurkiewicz
4 8:19:41   25:32 Michael Patrick Alons
5 8:20:38   26:28 Jeff Symonds
6 8:26:19   32:09 Jonathan Shearon
7 8:40:33   46:24 Jesse Vondracek
8 8:40:52 46:40 Clint Kimmons
9 8:44:09   49:59 Christian Brader
10 8:44:47   50:37 Jim Lubinski

Kaisa Sali gewinnt, Bianca Steurer Achte

Ebenfalls bereits gut erholt von Kona scheint die Finnin Kaisa Sali, besser bekannt unter ihrem Mädchennamen Lehtonen. Nach ihre fünften Platz in Kona ging es für sie rund 4 Wochen später erneut über die volle Distanz, wo sie sich gegen ein sehr starkes Damenfeld durchsetzen konnte. Mit einer Endzeit von 8 Stunden und 51 Minuten lag sie 3:41 vor der Langdistanz-Debütantin Helle Frederiksen (Den) und weitere 4 Minuten vor der drittplatzierten Jen Annett. Die Österreicherin Bianca Steurer (Skinfit Racing Team), die nach ihrem Sturz am Tag vor dem IRONMAN Emilia Romana und dem damit verbundenen Startverzicht das Rennen in Arizona als „Ersatzprogramm“ absolvierte, gestaltete das Rennen aktiv mit und konnte zwischenzeitlich bis auf Rang 4 vorfahren. Als Sechste wechselte sie schließlich auf den abschließenden Marathon und beendete das Rennen letztlich auf dem 8. Gesamtrang.

Pro Women – Finish

    1 8:51:54         Kaisa Sali
2 8:55:35    3:41 Helle Frederiksen
3 8:59:27    7:33 Jen Annett
4 9:04:42   12:49 Michelle Vesterby
5 9:09:10   17:16 Sarah Piampiano
6 9:19:19   27:25 Katy Evans
7 9:32:09   40:16 Kelly Williamson
8 9:32:36   40:43 Bianca Steurer
9 9:37:26   45:33 Natasha Van Der Merwe
10 9:49:29   57:35 Erin Green

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