Wenn du noch keine Zeit hattest die vergangene Triathlon Saison Revue passieren zu lassen, dann möchte ich dich einladen, dieses zu tun. Durchwandere deine letzte Saison auf einer geistigen Zeitlinie. Schreibe alles auf was dir einfällt. Auf was warst du stolz? Was hast du gut bzw. nicht so gut gemacht? Hast du deine gesteckten Ziele erreicht? Hattest du überhaupt Ziele, und wenn ja, welche? Ergebnisziele, Leistungsziele oder Handlungsziele? Mit welcher persönlichen Einstellung bist du in deine Rennen gegangen? Welche Rennen sind besonders gut gelaufen? Nimm dir dafür reichlich Zeit.

Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen
Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser.

(Sokrates)

Siege und Niederlagen werden im Kopf entschieden

Wenn du das machst, wirst du bemerken, dass vorwiegend deine mentalen Fähigkeiten einen großen Einfluss auf deinen persönlichen Erfolg haben. Du wirst erkennen, dass tolle Ergebnisse und Erfolg dann eintreten, wenn du mit einer gewissen Lockerheit und Freude an der Startlinie stehst, wenn du die richtige Dosis an Anspannung verspürst und Vertrauen in dich und deine Fähigkeiten hast. Du wirst auch bemerken, dass unterstützende Selbstgespräche dich motivieren und weiterbringen.

Dich deinen Schwächen stellen und Strategien entwickeln

Egal wie deine Analyse ausfällt, ich lade dich ein, dass du dich mit den nachfolgenden Punkten, über die Winterzeit, eingehender beschäftigst. Aus meiner Erfahrung als Mentalcoach weiß ich, wie sehr jeder Sportler davon profitiert.

  • Deine innere Einstellung entscheidet

Du hast sicher schon oft bemerkt, wenn du mit der richtigen Einstellung und Motivation ins Training gehst, dann bekommt das Training eine ganz andere Qualität. Die innere Einstellung ist einer deiner wichtigsten Erfolgsfaktoren, sowohl im Training als auch im Wettkampf. Analysiere deine Einstellung ganz ehrlich und beschäftige dich mit den Konsequenzen.

  • Die richtige Zielsetzung

Zielsetzung ist eine diffizile Angelegenheit. Überlege dir genau, ob dich ständige Ergebnisziele vielleicht zu sehr hemmen und dich unter Druck setzen? Setze dir auch bewusst Handlungsziele. Mit dem Fokus auf die Handlung erreichst du deine Ergebnisse bzw. Leistungen leichter.

  • Dein Selbstvertrauen wächst aus Selbstbewusstsein

Lerne dich besser kennen, sei dir deiner Stärken und Schwächen bewusst. Das führt dazu, dass du dein Vertrauen in dich und deine Fähigkeiten stärkst. Achte auch auf deine Körperhaltung, damit nimmst du aktiv Einfluss auf deinen Selbstvertrauen.

  • Die Macht deiner Gedanken und Emotionen

Erfolgreiche Athleten führen andere Selbstgespräche als weniger Erfolgreiche. Mache dir bewusst, welche Gespräche du führst! Auch deine Emotionen sind entscheidend für deine Leistung und ein ausschlaggebender Faktor im Sport. Emotionen können dir Kraft verleihen. Negative Emotionen hingegen rauben dir Kraft und verhindern die Entfaltung deines Potentials. Emotionen laufen in deinem Gehirn als biochemische Prozesse ab, die große Veränderungen im deinem Körper hervorrufen können.

  • Nervosität als Leistungsminderer

Die Wissenschaft ist sich einig, Angst, Nervosität und Stress führt zu einer Leistungsminderung. Stress blockiert dein „Denkhirn“ und somit die Fähigkeit dich zu konzentrieren, kritische Situationen mit klarem Kopf zu analysieren und schlussendlich zielgerecht zu handeln. Ist Nervosität vor dem Rennen bei Dir ein Thema?

JETZT ist der optimale Zeitpunkt um deine mentalen Fähigkeiten zu stärken! Mentale Stärke ist erlernbar. Um mental gestärkt in die Wettkampf Saison zu starten ist es unerlässlich, schon im Training mentale Techniken und Strategien anzuwenden. Nur dann kannst du in den entscheidenden Momenten dein volles Potential ausschöpfen.

In diesem Sinne wünsche ich dir ein erfolgreiches Analysieren.

Be strong!

Wolfgang

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