Das niederösterreichische Klosterneuburg wurde von 17. -19. Mai zur Sporthauptstadt des Landes. An nur 3 Tagen fanden 22 Bewerbe statt und über 1200 Teilnehmer mischten das Starterfeld auf. Neben frisch gekürten Staatsmeistern in der Triathlon-Sprintdistanz wurden auch Spenden für die Kinderkrebshilfe gesammelt. Ein voller Erfolg für die Veranstalter. 

Klosterneuburg. Als der Klosterneuburg Triathlon vor drei Jahren ins Leben gerufen wurde, konnte niemand ahnen, dass das Event in so kurzer Zeit wächst und mittlerweile hunderte Teilnehmer zählt. Die 250 Starter bei den Triathlon Staatsmeisterschaften, machen den Wettkampf zur größten Staatsmeisterschaft Österreichs in dieser Disziplin. „Ich bin überwältigt und unglaublich glücklich, dass alles funktioniert hat. Wir werden nächstes Jahr noch größer wiederkommen,“ zeigt sich der Veranstalter Philipp Kennedy optimistisch.

Auch der Klosterneuburger Sportstadtrat Martin Czerny ist begeistert von dem Event: „Es hat einfach alles gepasst.“ schwärmt er, „Tolles Wetter, tolle Organisation und begeisterte Zuschauer.“ 

Neue Triathlon Staatsmeister gekürt
Bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften auf der Triathlon Sprintdistanz ging der Staatsmeistertitel sowohl bei den Damen als auch bei den Herren an Tiroler. Die erst 18- jährige Magdalena Früh holt sich den Titel. Nach den absolvierten Distanzen von 750 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen ist sie glücklich und erleichtert, dass sie den Sieg für sich beanspruchen konnte. „Es war spannend, volle Action und ich habe alles gegeben!“ freut sich die frisch gekürte Staatsmeisterin. Bei den Männern holt Tjebbe Kaindl den Sieg: „Das war ein echt lässiges Wochenende. Einfach geil!“ strahlt er beim Sieger Interview. Die Medaillen werden vom Klosterneuburger Bürgermeister Stephan Schmuckenschlager übergeben „Ich bin stolz, dass wir so ein tolles Event nach Klosterneuburg holen konnten und dass der Ablauf so reibungslos funktioniert hat.“ lobt er das Multisport Festival.

Besonders beeindruckend waren der blinde Athlet Patrick Bitzinger, der mit Begleitsportlern bei den Staatsmeisterschaften teilnahm. Ältester Starter war der 77-jährige Pfundner Herbert, der ebenfalls noch in der Sprint-Distanz startete.

Gold Ribbon Run eröffnet das Multisport Festival
150 Teilnehmer starten zugunsten der Kinderkrebshilfe beim ersten Gold Ribbon Run Österreichs und setzen ein Zeichen für krebskranke Kinder. Die Einnahmen der Startgebühren gehen zur Gänze an die Kinderkrebshilfe. 
Gänsehautfeeling im gesamten Startfeld gibt es als der Survivor Kids Chor performt. Knappe 20 Kinder, die selbst an Krebs erkrankt waren, geben eindrucksvoll „We are One“zum Besten. „Ich bin sehr froh, dass es endlich auch einen Gold Ribbon Run gibt und auf krebskranke Kinder aufmerksam gemacht wird.“ freut sich die Geschäftsführerin der Kinder-Krebs-Hilfe Anita Kienesberger. Sie selbst nahm ebenfalls am Lauf in der Kategorie 2,5 km Genusslauf teil. 
„Der Gold Ribbon Run war defitiniv unser Highlight. Wir sind froh, dass wir die Krebshife unterstützen durften und sind stolz, dass gleich im ersten Jahr so viele Teilnehmer mit dabei waren. Nächstes Jahr sollen es noch mehr werden.“so Veranstalter Lukas Kaiser.