Ruhige Vorbereitung statt Quali-„Nachsitzen“ – Andreas Raelert nimmt ändert seine Saisonplanung. Der Rostocker verzichtet in diesem Herbst bewusst auf einen späte Qualifikations-Versuch und somit auch seine Teilnahme an der Ironman-Weltmeisterschaft in Kailua-Kona und richtet seine weitere Planung neu aus. „Es ist eine Entscheidung, die ich schweren Herzens treffe“, so Raelert, „der Ironman Hawaii bedeutet mir persönlich sehr viel. Ich wäre sehr gerne auch in diesem Jahr in Kona an den Start gegangen. Allerdings möchte ich in der bestmöglichen Verfassung auf Hawaii antreten, und dies ist in diesem Jahr nur schwer möglich.“

Durch kleinere gesundheitliche Einschränkungen hat Andreas Raelert in den vergangenen Wochen immer wieder seine Vorbereitung umstellen und korrigieren müssen. „Das Training war nicht in der Form möglich, in der es nötig gewesen wäre, um einerseits im August die Qualifikation für den Ironman Hawaii sicher zu stellen und dann andererseits im Oktober auf Hawaii eine optimale Performance abrufen zu können“, erklärt Andreas Raelert, „ich halte es für absolut erreichbar, im Oktober in Topform zu sein, aber die Doppelbelastung mit einem anspruchsvollen Rennen nur wenige Wochen zuvor wäre nach mehreren kurzen Trainingsunterbrechungen in der Vergangenheit sicherlich zu viel des Guten gewesen.“

Statt einer geplanten Wettkampfreise nach Nordamerika wird Andreas Raelert die zweite Saisonhälfte neu planen und sich zunächst verstärkt darauf konzentrieren, im Training wichtige Einheiten zu absolvieren. Gesundheitliche Belastungen, die noch aus der Verletzung der Vorsaison resultieren, möchte er in den kommenden Wochen vollständig auskurieren und sich dann auf einen Ironman-Start fokussieren. „Mein Blick geht bereits in Richtung 2018“, sagt Andreas Raelert, „ich möchte bald die Grundlagen für eine erfolgreiche Rückkehr nach Kailua-Kona legen.“ Aus diesem Grund verzichtet er auf die zunächst geplanten Starts beim Ironman 70.3 Steelhead und beim Ironman Mont Tremblant.

„Ich freue mich darauf, bald gute Ergebnisse erzielen zu können“, sagt Andreas Raelert, der im September ein Trainingslager plant und derzeit an einen Ironman-Start im November denkt.

Kommentare