Sowohl bei den Männern als auch im Damenrennen gingen bei den diesjährigen IRONMAN World Championship zwei Doppel-Titelverteidiger an den Start. Während Jan Frodeno das in der Triathlon-Neuzeit historische „Triple“ nicht erreichen konnte, gelang es der Schweizerin Daniela Ryf, sich ihren dritten Titel in Folge nach 2015 und 2016 zu holen.

Nur fünf Wochen nach ihrem eindrucksvollen und fast locker wirkenden Triumph bei den IRONMAN 70.3-Weltmeisterschaften in Chattanooga-Tennessee war die Schweizerin am Ende eines langen Tages erneut unantastbar. Allerdings sah es in der ersten Hälfte des Rennens noch gar nicht so eindeutig aus. Die Britin Lucy Charles, die ihr Kona-Profi-Debüt gab, preschte von Beginn an vorne weg und hatte bei der Hälfte des Radbewerbs bereits mehr als 5 Minuten Vorprung auf Ryf, die sich in einer Gruppe mit einigen Mitstreiterinnen fortbewegte.

Doch nach zwei Drittel der Radstrecke wehte dann ein anderer Wind und Ryf drückte ordentlich auf ihre Gaspedale. Charles‘ Vorsprung schmolz nur so dahin und bereits vor Ende der Radstrecke konnte sich Ryf die Führung holen. Beim abschließenden Marathon ließ die in den letzten Jahren alles dominierende Athletin keinen Zweifel daran, dass sie den dritten Sieg in Folge holen wird. Kontinuerlich baute sie ihren Vorsprung auf die Verfolgerin Lucy Charles aus und konnte sich nach 8 Stunden, 50 Minuten und 47 Sekunden zum dritten Mal in Folge als Kona-Champion feiern lassen. 8 Minuten und 50 später konnte Lucy Charles ihre unglaubliche Energieleistung mit dem zweiten Platz und einem Sub-9-Finish feiern. Den 3. Platz konnte sich die Australierin Sarah Crowley sichern, die sich noch gegen die heranstürmende Heather Jackson behaupten konnte.

Als beste Deutsche konnte sich Mareen Hufe auf dem starken 11. Gesamtrang platzieren. Die einzige Österreicherin im Feld, Michi Herlbauer konnte sich gegenüber dem letzten Jahr um einen Platz verbessern und landete auf dem 19. Gesamtrang.

 

 

SWIM

BIKE

RUN

FINISH

1. Daniela Ryf

CHE

00:53:10

04:53:10

03:00:02

08:50:47

2. Lucy Charles

GBR

00:48:48

04:58:19

03:08:09

08:59:38

3. Sarah Crowley

AUS

00:53:07

04:57:51

03:05:37

09:01:38

4. Heather Jackson

USA

00:57:58

04:53:55

03:06:19

09:02:29

5. Kaisa Sali

FIN

00:57:53

04:59:50

03:01:34

09:04:40

6. Susie Cheetham

GBR

00:57:54

05:03:28

03:09:26

09:16:00

7. Carrie Lester

AUS

00:57:51

05:00:32

03:16:35

09:19:49

8. Liz Lyles

USA

01:00:08

05:04:10

03:11:21

09:20:31

9. Annabel Luxford

AUS

00:53:02

04:59:15

03:24:07

09:20:58

10. Jocelyn McCauley

USA

00:54:31

05:04:34

03:16:42

09:21:08

 

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