Exakt 245 Tage dauerte die Wettkampfpause von Jan Frodeno. Nach einem fulminanten und unbesiegten Wettkampfjahr 2018 kam für den zweimaligen Hawaii-Champion kurz vor Hawaii der Schock – Stressfraktur am ISG-Gelenk, gleich bedeutend mit dem Hawaii-Aus. Über den Herbst und den Winter versuchte sich der 37-jährige wieder in Form zu bringen – vor wenigen Wochen erneut der Rückschlag – der geplante Saisonauftakt beim IRONMAN 70.3 Oceanside fiel für Frodeno ins Wasser – er sei noch nicht soweit.

Doch am 5. Mai 2019 war es letztlich soweit. Der Klassiker beim Triathlon Buschhütten über eine etwas verkürzte Olympische Distanz brachte den ehemaligen Olympiasieger wieder zurück auf die Strecke, die ihn einst berühmt machte.

Auch wenn das Format nicht mit dem aktuellen Kurzdistanz-Zirkus zu vergleichen ist, so ist Busschhütten immer ein ganz besonders umkämpftes Rennen auf deutschem Boden. Doch Frodeno wurde seiner Favoritenrolle gerecht und siegte nach einem Kilometer Schwimmen, 40 Kilometern Radfahren und zehn Kilometern Laufen bei kühlen äußeren Bedingungen in einer Zeit von 1:38,38 Stunden.

Er verwies seinen an diesem Tag härtesten Widersacher Andreas Böcherer mit 1:37 Minuten Vorsprung auf den zweiten Platz. Der Freiburger verpasste damit seinen dritten Sieg in Serie bei dem Frühjahrsklassiker der Triathlon-Szene.

Laura Philipp siegt bei den Damen

Bei den Damen gab es einen Dreifachsieg für das Team Erdinger Alkoholfrei. Die Top-Favoritin Laura Philipp setzte sich dabei gegen ihre Teamkolleginnen Anna Maria Pohl und Lea Sophie Keim durch..