zellamsee
Der IRONMAN 70.3 in Zell am See wird aus WTC-Kreisen als heißer Kandidat auf die erste IRONMAN 70.3 Weltmeisterschaft in Europa angesehen. Nach der erfolgreichen Premiere im Jahr 2012 zählt der Bewerb mit wunderschönem Bergpanorama mit knapp 1.700 Anmeldungen auf Rekordkurs. Lediglich 100 Startplätze sind für den heurigen Bewerb noch zu haben.

Trotz des Regenwetters und der kühlen Temperaturen bei der Premierenveranstaltung zeigen sich Mag. Renate Egger und Mag. Georg Segl vom Tourismusverband Zell am See begeistert vom Feedback der Athleten. 95% der Sportler gaben an, das Rennen weiter zu empfehlen. Auch mit der touristischen Wertschöpfung für die Region von mehr als 4,5 Millionen Euro  zeigt man sich mehr als zufrieden.

Das Veranstalterteam, angeführt von Organisator Werner Dannhauser, hat sich in diesem Jahr zahlreiche Neuerungen einfallen lassen. Dabei hat man sich das Feedback der Athleten zu Herzen genommen. Neu ist die permanente Beschilderung der Radstrecke, damit sich die Sportler den Radkurs im Training ohne Orientierungsprobleme vorab ansehen können.

Wie letzte Woche bekannt wurde, wird die IRONMAN 70.3 Weltmeisterschaft ab dem Jahr 2014 nicht mehr an einem fixen Standort in den USA stattfinden, sondern Jahr für Jahr an einen anderen Ort wandern. Im Jahr 2014 wird die IRONMAN 70.3-WM höchstwahrscheinlich noch im nordamerikanischen Raum stattfinden, danach Jahr für Jahr auf einem anderen Kontinent stattfinden. Für das Jahr 2015 dürfte die Weltmeisterschaft erstmals in Europa Station machen.

Als heißer Anwärter für den Austragungsort gilt zum jetzigen Zeitpunkt das Rennen in Zell am See. IRONMAN Austria-Chairman Helge Lorenz gab heute bekannt, dass man bereits daran arbeitet, die Voraussetzungen für die Austragung einer WM zu erfüllen. Auch der Obmann des Tourismusverbandes Zell am See/Kaprun, Mag. Georg Segl, ist stolz darauf, dass das Rennen bereits im zweiten Jahr in den Überlegungen der World Triathlon Corporation eine gewichtige Rolle spielt.

Für die Austragung der WM im Jahr 2015 sind freilich noch einige Hausaufgaben zu erledigen. So müsste zum Beispiel die Radstrecke auf eine 90 Kilometer lange Runde ausgeweitet werden sowie Verhandlungen mit den einzelnen Regionen stattfinden. Doch in Zell am See herrscht Aufbruchsstimmung und man ist bereit, sich den Herausforderungen zu stellen.

Die Region mit dem prachtvollen Bergpanorama ist auf alle Fälle einzigartig im IRONMAN-Zirkus und wäre mit Sicherheit ein krasser Gegensatz zu den bisherigen Rennen in Clearwater und Las Vegas.

v.l. IRONMAN-Rookie Martina Locher, Mag. Renate Ecker, Werner Dannhauser, Mag. Georg Segl, Helge Lorenz

v.l. IRONMAN-Rookie Martina Locher, Mag. Renate Ecker, Werner Dannhauser, Mag. Georg Segl, Helge Lorenz