Neue Strecken, neuer Zeitplan und „alte“ Sieger, das bringt die vierte Auflage der Sparkassen Challenge Heilbronn powered by Audi auf den Punkt.

Zum ersten Mal machten die Athleten der Olympischen Distanz bereits um 08:45 den Anfang, bevor um 09:15 Uhr der Startschuss für die Profis der Challenge Half fiel. Zuerst die Herren, 30 Sekunden danach ging es für die Damen auf die 1,9 Kilometer im Neckar. Als erste konnten Markus Rolli und die Niederländerin Sarissa De Vries das Wasser verlassen und den Weg zur Wechselzone einschlagen.

Auf dem Rad vermochten sich dann gleich die Favoriten in Szene zu setzen. Bei den Herren übernahm der Sieger der Jahre 2011, 2015 und 2016, Andreas Böcherer aus Freiburg, die Führung und konnte diese über weite Teile der Radstrecke verteidigen. Dahinter bildete sich im Rennverlauf mit etwas Abstand eine Gruppe mit Rolli, dem Schweizer Sven Riederer und Sebastian Kienle. Nach Attacken des Schweizers konnte Kienle erst auf den letzten Kilometern final zu Böcherer aufschließen und die Laufstrecke begann mit einem Kopf an Kopf-Rennen der beiden Top-Favoriten. Auf der Laufstrecke ging Kienle schnell in Führung und baute diese bis ins Ziel auf knapp eine Minute aus. In 3:49:59 Stunden siegte Kienle zum dritten Mal in Heilbronn, zum ersten Mal unter dem Challenge Label. Zweiter wurde Andreas Böcherer in 3:50:58 Stunden vor Sven Riederer, der nach 3:51:49 Stunden finishte.

Bei den Damen war das Rennen deutlich klarer. Vorjahressiegerin Daniela Sämmler kam als Fünfte aus dem Wasser, konnte sich auf der Radstrecke aber schnell absetzen und führte danach mit großem Vorsprung. Hinter ihr fuhren Yvonne Van Vlerken aus den Niederlanden und die Ungarin Gabriella Zelinka zeitweise gemeinsam. Durchgesetzt hat sich schließlich die Niederländerin, die im Vorjahr in Heilbronn gestürzt war, und bis zum zweiten Wechsel knapp eine Minute Vorsprung hatte. Keine Krau war am heutigen Tag allerdings gegen Daniela Sämmler gewachsen, die auf der Laufstrecke ihre Führung souverän verteidigte und nach 4:21:44 Stunden ins Ziel kam. Sechs Minuten später finishte Van Vlerken nach 4:28:28 Stunden vor Zelinka mit 4:30:03 Stunden.

Für die neuen Strecken und den neuen Zeitplan gab es seitens der Athleten viel Lob. Insbesondere die Radstrecke verlangte zwar alles von den Athleten ab, begeisterte aber mit dem selektiven Streckenprofil sowohl die Profis als auch die Altersklassen-Athleten. Insgesamt war es damit ein sehr erfolgreiches Triathlon-Wochenende mit der Junior-Challenge , dem Challenge-Frauenlauf sowie den drei Rennen über Sprintdistanz, Olympische Distanz und Challenge Half vor vielen tausend begeisterten Zuschauern.

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