Am 12. August 2015 werden vier Freunde und ihr Team mit ihren Fahrrädern Österreich beim Race Around Austria für einen guten Zweck umrunden. Wenn in knapp zwei Wochen in St. Georgen im Attergau (OÖ) der Startschuss fällt, müssen Nonstop 2.200 km mit über 30.000 Höhenmetern absolviert werden. Das Ziel der vier jungen Sportler ist es, durch Spendeneinnahmen das Projekt „SOS Kinderdorf Stübing NEU“ in der Steiermark zu unterstützen.

Sonne, Hitze, Regen, Wind und Schnee

Auf ihrem Weg entlang der österreichischen Grenze werden die vier Hobbysportler an ihre Grenzen stoßen und dabei vom Wetter nicht verschont bleiben, wie Teammitglied Christoph Winter aus Baden bei Wien vermutet: „Laut Berichten aus den Vorjahren, könnte es sein, dass uns im Burgenland Temperaturen von 35 ° C in der prallen Sonne erwarten und auf den Gebirgspässen, wie im letzten Jahr am Großglockner, der Schneefall einsetzt.“ Ein Knackpunkt könnte auch die ganze Logistik und das Drumherum sein: „Da wir alle zum ersten Mal bei einem derartigen Ultraradrennen am Start stehen, wissen wir nicht, was uns erwarten wird. Wir haben aber versucht organisatorisch auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein!“, so der Waldviertler Organisator Christian Troll, der im übrigen auch Pressesprecher des österreichischen Triathlonverbands ist.

Obwohl die vier Fahrer und ihr fünfköpfiges Betreuerteam in ganz Österreich bzw. Deutschland verstreut leben, handelt es sich um eine eingeschworene Truppe. „Wir haben größtenteils gemeinsam an der Fachhochschule Kufstein studiert und sind es dadurch gewohnt, Projekte über große Distanzen abzuwickeln. Verbunden hat uns immer schon der Sport und so haben wir in den letzten Jahren immer wieder gemeinsam erfolgreich an Triathlon- und Radbewerben teilgenommen“, verrät der Kölner Miklos Szekeres, der durch sein Studium Österreich und die Alpen lieben gelernt hat. Auch der in Hallwang (SBG) geborene Triathlet und Ironman Hawaii-Finisher Bernhard Mackner, der seine Zelte aktuell in Hall in Tirol aufgeschlagen hat, stellt die verbindende Komponente des Sports in den Vordergrund: „Das gemeinsame Training ist hoffentlich nicht ganz so wichtig und ich habe ein gutes Gefühl bei der Sache, da wir alle leidenschaftliche Sportler sind.“ (Nähere Infos zu den Teammitgliedern finden Sie: hier)

„Wenn wir uns das antun, dann aber für einen guten Zweck!“

Von Anfang an stand fest, dass das Team für einen guten Zweck ins Rennen gehen wird, wie Christian Troll erzählt: „Wenn wir uns das antun, dann aber für einen guten Zweck! Wir haben lange nach einem geeigneten Projekt Ausschau gehalten und mit dem SOS-Kinderdorf ein würdiges und tolles Projekt gefunden. Da im SOS-Kinderdorf in Stübing (STMK) nach über 50 Jahren Familienleben das stark beanspruchte alte Gebäude nicht mehr den aktuellen Anforderungen und den heutigen Wohnstandards entspricht, wird jeder gespendete Euro dafür verwendet.“

Mehr Infos zum Projekt gibt es unter www.teamforsoskinderdorf.org

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