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Auch die Österreichischen Staatsmeisterschaften über die Double Olympic Distance wurden in diesem Jahr in einem mehr als würdigen Rahmen ausgetragen. Der „Waldviertler Eisenmann“ gilt als einer der schwierigsten und fairsten Triathlonkurse des Landes, der Sieger des „WEM“ darf sich zurecht als eben solcher fühlen.

Bereits bei der Auftaktdisziplin ging es im wahrsten Sinne des Wortes heiß her. 23,5 °C waren zu viel des Guten und so wurde das Schwimmen im Litschauer Herrensee ohne Kälteschutzanzug ausgetragen. Ein Vorteil für den guten Schwimmer Daniel Niederreiter (pewag racing team), der sich bereits in der ersten Disziplin mit einer kleinen Gruppe vom Rest des Feldes absetzen konnte und somit gleich seinem vermeintlich härtesten Gegner auf der Radstrecke, Georg Swoboda, eine ordentliche Aufgabe für die zweite Disziplin mit auf den Weg zu geben.

Diese sollte sich für den starken Vösendorfer auch als zu schwierig erweisen, denn Swoboda konnte die Lücke zu Niederreiter nicht schließen. Ganz im Gegenteil – zu den mehr als zwei Minuten Vorsprung kamen auf der Radstrecke noch einige weitere Sekunden dazu. Niederreiter konnte sich somit mit Tagesbestzeit beim Radfahren aller seiner Gegner entledigen und mit komfortablem Vorsprung auf die abschließenden 21 selektiven Laufkilometer gehen. Auf der Laufstrecke wurde Niederreiter vor allem vom Kroaten Andrej Vistica und dem  Oberösterreicher Christian Birngruber gejagt. Doch der Vorsprung sollte genügen und so kam der Salzburger mit einer Endzeit von 4:12:09 ins Ziel uns sicherte sich bereits zum dritten Mal den Österreichischen Staatsmeistertitel über die Double Olympic Distance. Platz 4 in der Gesamtwertung und Bronze in der Staatsmeisterschafts-Wertung ging an Georg Swoboda, der seine Verfolger auf der Laufstrecke noch auf Distanz halten konnte.

Bei den Damen setzte sich die starke Deutsche Renate Forstner bereits auf der Schwimmstrecke von den österreichischen Athleten ab, gemeinsam mit Eva Potuckova (CZE) stieg sie aus dem Herrensee und lieferte sich bis zum Schluss ein spannendes Duell, das Forstner schließlich mit einer Endzeit von 4:49:32 mit 18 Sekunden Vorsprung auf Potuckkova gewann. Den dritten Platz und somit den österreichischen Staatsmeistertitel sicherte sich Simone Fürnkranz, die sich auf der Laufstrecke gegen die starke Radfahrerin Michaela Rudolf durchsetzen konnte. Für  Fürnkranz war es bereits der zweite Titel über die Mitteldistanz nach ihrem Sieg im Jahr 2011. Die Bronze-Medaille sicherte sich Nathalie Alexander.

Ergebnis Waldviertler Eisenmann 2013 Damen:

1 Forstner Renate GER TSV 1860 Rosenheim 4:49:32
2 Potuckova Eva CZE Hisportteam 4:49:50
3 Fürnkranz Simone AUT URC Sparkasse Langenlois 4:51:23
4 Rudolf Michaela AUT ASKÖ Sparkasse Hainfeld 4:54:49
5 Candrová Jana CZE Team B+H TT Ceske Budejovice 5:06:10
6 Alexander Nathalie AUT Tri Team Hallein 5:17:24
7 Lang Kathrin AUT TriPower Freistadt 5:19:28
8 Streiter-Bax Lisa AUT ThreeGiants 5:36:34
9 Reiter Elisabeth Dr. AUT bike-horner.at 5:38:09
10 Meister Jacqueline AUT SU Tri STYRIA 5:38:33

Ergebnis Waldviertler Eisenmann 2013 Herren:

1 Niederreiter Daniel AUT Pewag Racing Team 4:12:09
2 Vistica Andrej HRV TK Zagreb 4:13:37
3 Birngruber Christian AUT Union RLC Elmer Reichör 4:13:56
4 Swoboda Georg AUT WHC X Sport Vösendorf 4:21:08
5 Podsiedlik Phillip AUT NORA RACING TEAM Niederösterreich 4:22:37
6 Wihlidal Nikolaus AUT UNION SKINFIT RACING 4:23:27
7 Epping Matthias GER SC Bayer 05 Uerdingen 4:24:37
8 Schlagbauer Christoph AUT RTT Passail 4:27:37
9 Sauseng Christophe AUT P3 Top Team Tri NÖ 4:28:09
10 Czerny Sebastian AUT P3 Top Team Tri NÖ 4:30:05

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