trimotion-speedPünktlich um 19.00 Uhr fiel am Freitag der Startschuss zur diesjährigen TRIMOTION Saalfelden. Fünf eingeladene Athleten (Christoph und Andreas Prem, Philip Pertl, Julian Erhardt, Peter Bajai) traten beim TRIMOTION SPEED an den Start und ritterten um gut dotierte Stockerlplätze. Immerhin wird bei diesem Einladungsrennen eines der höchsten Preisgelder im Bundesland Salzburg ausgeschüttet. Bei der Auswahl der Athleten wurde darauf geachtet, auch junge, vielversprechende Talente zu fördern und zum Zug kommen zu lassen.

Bei diesem spektakulären Aquathlon sind 300 m Schwimmen und 1,1 km Laufen – das Ganze dreimal hintereinander – zu absolvieren. Die körperliche Herausforderung besteht vor allem darin, mit einem Puls von fast 200 Schlägen wieder in den Ritzensee zu tauchen.

Renndirektor und Organisator Christian Rothart: „Es war das spannendste SPEED-Rennen seit Bestehen des Formats. Es ist uns wichtig, dem Publikum zu zeigen, wie spektakulär Triathlon sein kann. Vor allem war es uns ein Anliegen, ambitionierten Nachwuchsathleten eine Bühne zu bieten. Sie sind mit vollstem Einsatz in das Rennen gegangen und die Zuschauer haben es ihnen mit großer Begeisterung gedankt. Ich bin mir sicher, dass dieses Format auch in den kommenden Jahren wieder bei der TRIMOTION Serie zu sehen sein wird.“

Auf den ersten hundert Metern im Ritzensee lagen die Kontrahenten noch relativ gleich auf, doch schon nach dem ersten Ausstieg aus dem Wasser begannen sich die Favoriten allmählich abzuzeichnen. Peter Bajai (HUN) und Julian Erhardt (GER) lieferten sich ein spannendes Duell. Auch wenn es eine Zeitlang nach einem deutschen Sieg aussah, der Ungar ließ nicht locker. Beim letzten Schwimmdurchlauf konnte Peter Bajai einen doch entscheidenden Vorsprung für sich erkämpfen. Hinzu kam, dass Julian beim letzten Wechsel einige wertvolle Sekunden beim Anziehen der Schuhe liegen ließ und sich mit dem zweiten Platz begnügen musste. Der ambitionierte, erst 16-jährige Philip Pertl matchte sich indes mit Andreas Prem, der ihn wohl aufgrund der größeren Routine schließlich abhängen konnte und das Stockerl komplettierte.

Aufgrund der relativ niedrigen Wasser- und Lufttemperatur entschied Renndirektor Christian Rothart gemeinsam mit den Athleten mit Neopren zu starten. Sogar die Sonne ließ sich während des Rennens kurz blicken. Das zahlreich erschienene Publikum wusste die Leistungen der Triathleten mit begeisterten Anfeuerungsrufen und großem Applaus zu würdigen.

Am Samstag geht es mit dem Hauptbewerb TRIMOTION 111 rasant weiter. Der Start ist um 13.00 Uhr. Mit dabei sind u.a. Vorjahressieger Flo Kriegl, Rene Vallant und Lis Gruber vom pewag racing team. Vor allem die 100 km lange Radstrecke mit ihren insgesamt 1.160 Höhenmeter wird alles von den Athleten abverlangen. Die berühmt-berüchtigte „Wand von Breitenbergham“ ist insgesamt viermal zu überwinden.

Für die Hobbyathletinnen und Athleten gibt es einen FUN bzw. TEAM-Bewerb (Start ca. 13.40), bei dem „nur“ 300 m Schwimmen, 13 km Radfahren und 3 km als Einzelstarter oder im Team zu absolvieren sind. Heuer erstmals zugelassen ab Klasse Schüler A (14 – 15- jährige). Parallel zu den sportlichen Bewerben findet ganztags eine große Expo am Eventgelände statt.

Der Sonntag steht dann im Zeichen des Nachwuchses. Der Kinder-Aquathlon TRIMOTION KIDS beginnt um 11.00 Uhr. Ca. 100 Kinder aus drei Nationen sind bereits gemeldet.

Foto (c) GEPA/Trimotion