Nachdem die Challenge Family gestern bekannt gab, sich von der Purendure GmbH, dem Veranstalter des Challenge Regensburg zu trennen und den Vertrag vorzeitig aufzulösen (wir berichteten), bekamen wir zahlreiche Anfragen von Sportlern, was jetzt Stand der Dinge sei.

Nach einer ersten kurzen Stellungnahme gestern, die wir unserem letzten Bericht angefügt haben, kam heute eine ausführliche Erklärung der Lage aus Sicht der Veranstalter des Challenge Regensburg.

Dabei berichtet Veranstalter Thomas Tajsich von einem laufenden Vertrag mit der Stadt Regensburg, die den Triathlon auf alle Fälle austragen wolle. Auch wenn die Kündigung des Lizenzvertrages mit der Challenge Family, der Grundlage dafür ist, dass das Rennen unter dem „Challenge“-Label ausgetragen wird, nach Ansicht von Tajsichs Rechtsanwalt unwirksam sei und man sich hier rechtliche Schritte vorbehält.

Das Rennen wird am 12. August 2018 als Langdistanz stattfinden. Wir würden es nach Abstimmung mit der Stadt Regensburg und mit deren Zustimmung auch ohne Label durchführen. Denn die Athleten wollen das Rennen, die Stadt Regensburg will das Rennen, und wir wollen das Rennen – mit oder ohne Label“, so Tajsich.

Zusätzlich werde am selben Tag, durchgeführt durch die Empire Race Sportevents UG, das bereits vor ein paar Tagen erstmals angekündigte Rennen über die Mitteldistanz, genannt „Empire Race“, in Regensburg stattfinden. 

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