Gute Platzierungen gab es für die deutschen Athleten beim IRONMAN Malaysia. Mit Rang 3 bei seinem letzten Rennen im Jahr 2017 schaffte der Augsburger Roman Deisenhofer nicht nur einen sehr starken Saisonabschluss, sondern auch zum ersten Mal den Sprung auf das Podest bei einem IRONMAN.

Nach einem nicht optimalen Beginn in der ersten Disziplin verpasste Deisenhofer die Spitzengruppe im Wasser und verlor etwas Zeit auf die schnellsten Schwimmer. Schlussendlich verließ er das Meer in der 2. Gruppe und machte auf dem Rad gleich ordentlich Druck. Gemeinsam mit Vorjahressieger Frederik Croneberg (Schweden) konnte er schnell den Abstand auf die Führenden verkürzen, lediglich der Franzose Romain Guillaume konnte sich deutlich vom Rest des Feldes absetzen und erreichte mit 10 Minuten Vorsprung die 2. Wechselzone. Dahinter konnte jedoch Deisenhofer bis auf Rang 2 vorfahren und erreichte fast zeitgleich mit seinem deutschen Profi- Kollegen Christian Kramer als 2. die 2. Wechselzone.

Auf dieser verteidigte er seinen 2. Platz und lieferte sich ein spannendes Laufduell mit Kramer, konnte sich jedoch nicht entscheidend absetzen. Beide verkürzten den Abstand auf den Führenden Franzosen, dieser lief den Marathon jedoch kontrolliert durch und sicherte sich mit einer beeindruckenden Vorstellung den Sieg. Dahinter wurde es aber nochmals spannend, als der Däne Jens- Petersen- Bach mit einer starken Laufleistung auf die beiden Deutschen auflaufen konnte. Lange auf Platz 2 liegend, musste sich der Skinfit Racing Athlet auf den letzten 10km doch noch dem starken Dänen geschlagen geben, konnte aber den 3. Platz in einer Zeit von 08:40 ins Ziel bringen und feiert mit diesem Ergebnis seinen bisher größten Erfolg.

Im Ziel war die Freude dementsprechend groß und Deisenhofer freut sich nun auf ein paar trainingsfreie Urlaubstage in Malaysien. „Das war mit das Härteste, was ich jemals gemacht habe. Ich habe mich gut auf die klimatischen Bedingungen eingestellt, musste heute aber dennoch unglaublich leiden. Ganz so hart habe ich mir die Bedingungen doch nicht vorgestellt. Die Luftfeuchtigkeit von 80-100% war für mich in einem mehrstündigen Wettkampf eine neue Erfahrung und ich bin froh, dass es so gut gelaufen ist.“ Der 3. Platz ist außerdem ein wichtiger erster Schritt in Richtung Hawaii- Qualifikation 2018, die sich Deisenhofer als Ziel gesetzt hat.

Doppelsieg bei den Damen

Bei den Damen gab es mit Diana Riesler und Mareen Hufe gleich einen deutschen Doppelerfolg. Riesler setze sich dabei mit einer Endzeit von 9 Stunden und 19 Minuten mit mehr als 8 Minuten Vorsprung gegen ihre Landsfrau Mareen Hufe durch.

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