Über 2.200 Athletinnen und Athleten aus 34 Nationen (von Südafrika bis Ecuador) kamen in drei Tagen (inkl. Kids Aquathlon am Freitag) beim 31. AUSTRIA TRIATHLON 2018 ins Ziel. Sportlicher Höhepunkt war dabei sicherlich die Staatsmeisterschaft über die Lang-Distanz am Samstag, aber auch am heutigen Sonntag wurde nochmals toller Sport geboten. Kein Wunder, dass Veranstalter Daniel Döller und ÖTRV-Generalsekretär Herwig Grabner („Es war eine tolle Veranstaltung“) rundum zufrieden waren…

Daniel DÖLLER (Organisator AUSTRIA TRIATHLON): „Ich bin extrem happy wie der 31. AUSTRIA TRIATHLON gelaufen ist. Vor allem weil alle Änderungen, die wir heuer durchgeführt haben, voll aufgegangen sind. Egal ob die getrennten Starts über Lang- und Halb-Distanz am Samstag, die Änderungen auf der Radstrecke oder die Maßnahmen betreffend die Fairness beim Schwimmen – alles hat voll gefruchtet. Das war uns sehr wichtig, weil wir das Feedback der Athletinnen und Athleten aus dem Vorjahr sehr ernst genommen haben und alle Wünsche umsetzen konnten. Insofern haben wir heuer wieder einen riesigen Schritt hinsichtlich der Weiterentwicklung des AUSTRIA TRIATHLON in Podersdorf setzen können.

Aus sportlicher Sicht sind wir in erster Linie sehr froh, dass wir über 2.200 Sportlerinnen und Sportler gesund im Ziel empfangen durften. Das ist immer das wichtigste und gerade am Samstag waren die Rennen echt hart. Jeder einzelne Finisher hat sich diesen „Titel“ redlich verdient und darf sich als Sieger fühlen.

Toll war natürlich auch, dass wir insbesondere über die Lang-Distanz der Männer ein sehr starkes Österreicher-Feld hatten und mit Paul Ruttmann einen sehr würdigen neuen Staatsmeister feiern durften.

Wir blicken aber auch schon wieder nach Vorne und freuen uns bereits auf die 32. Auflage im nächsten Jahr (Anm. 30.8.-1.9.2019). Außerdem werden wir ab November eine Trainingscamp-Serie in Podersdorf starten. Ein weiterer wichtiger Baustein in unserem Konzept den AUSTRIA TRIATHLON stetig weiter zu entwickeln.

Zuletzt möchte ich noch allen Helfern, der Gemeinde Podersdorf, dem Land Burgenland, unseren Sponsoren und vor allem meinem Team danken. Die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten hat auch heuer wieder wahnsinnig viel Spaß gemacht und wir konnten, denke ich, den Athleten eine super Veranstaltung bieten.“

Herwig GRABNER (Generalsekretär Österreichischer Triathlon Verband): „Gratulation und vielen Dank an Daniel Döller und sein Team. Es war eine tolle Veranstaltung, alles hat top funktioniert. Die Staatsmeisterschaft über die Lang-Distanz hier in Podersdorf war der krönende Abschluss unserer Staatsmeisterschaften 2018. Bis nächstes Jahr.“

„Gnädigeres“ Wetter am Sonntag

Wind und Wetter zeigten sich am zweiten Tag des AUSTRIA TRIATHLON deutlich gnädiger und sogar die Sonne beehrte die Athletinnen und Athleten während der Schwimm-, Rad- und Laufstrecken zumindest

So brachte bei den Herren der junge Oberösterreicher Peter Luftensteiner den Sieg über die Sprintdistanz hauchdünn ins Trockene. Den Grundstein dafür hatte er bereits über die Schwimmstrecke gelegt (zweitbeste Zeit), ging dann auf der Radstrecke in Führung und ließ sich diese auch von Sebastian Cerny (schnellste Rad- und Laufzeit) nicht mehr abluchsen. Cerny wurde Zweiter, den dritten Platz belegte mit Robert Bauer ebenfalls ein Österreicher.

Und auch bei den Damen ging der Sieg an eine heimische Athletin: Ursula Kirchberger war eine Klasse für sich und gewann in 1:05:21 vor Landsfrau Andrea Jurek und der Ungarin Zsofia Toth.

– 1. Peter LUFTENBERGER / AUT / 57:11 / PSV Tri Linz
– 2. Sebastian CZERNY / AUT / 57:13 / Top Team Tri Niederösterreich – 3. Robert BAUER / AUT / 58:20 / TLZ Donnerskirchen

– 1. Ursula KIRCHBERGER / AUT / 1:05:21 / Club der Triathleten Grafenegg – 2. Andrea JUREK / AUT / 1:07:16 / SU Tri Styria
– 3. Zsofia TOTH / HUN / 1:07:48 / 575 Equilor Team

Über die abschließende Olympische-Distanz ging der Sieg an den jungen Deutschen Marchelo Kunzelmann-Loza, der sich vor dem österreichischen Routinier und Vorjahressieger Nikolaus Wihlidal durchsetzen konnte. Den dritten Platz holte mit Philipp Tichy ebenfalls ein Österreicher. Dabei wähnte sich Wihlidal einige Zeit bereits als Sieger, denn Kunzelmann-Loza ging erst mit der zweiten Gruppe (Wellen-Start) ins Rennen, überzeugte aber mit toller Schwimm- und Lauf-Performance.

Bei den Damen führte Simone Fürnkranz einen österreichischen Dreifacherfolg an. Sie feierte einen überlegenen Start-Ziel-Sieg mit über 15 Minuten Vorsprung auf Julia Fedrizzi und Anja Weilguni. Dramatisch war dabei vor allem der Kampf um Platz drei, denn Beatrix Dvorak musste sich Weilguni mit identer Zeit erst im Zielsprint geschlagen geben.

– 1. Marchelo KUNZELMANN-LOZA / GER / 1:55:30 / Tristar Regensburg – 2. Nikolaus WIHLIDAL / AUT / 1:56:33 / Top Team Tri Niederösterreich – 3. Philipp TICHY / AUT / 1:57:07 / SU Tri Styria

– 1. Simone FÜRNKRANZ / AUT / 2:08:34 / Top Team Tri Niederösterreich – 2. Julia FEDRIZZI / AUT / 2:25:20 / Tri Team Krems
– 3. Anja WEILGUNI / AUT / 2:28:25 / PSV Tri Linz

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