Hast du dich für deine allererste Langdistanz 2019 angemeldet und möchtest in diesem Rennen alles abrufen, was du bis dahin in dein Training investiert hast? Dann empfehle ich dir, dich ab jetzt mit mentalen Techniken auseinander zu setzen. Viele Athleten kommen leider erst nach ihrer ersten Langdistanz drauf, dass ihnen ihr Kopf einen Strick durch die Rechnung machte. Es ist immer so, dass der Kopf zuerst aufgibt. Erst danach folgt der Körper.  Auch der sechsfache IRONMAN Hawaii Champion Dave Scott appelliert an seine Athleten, dass sie nicht nur kurz vor dem Wettkampf, sondern über das ganze Jahr hinweg mental trainieren sollen.

Es gibt viele mentale Einflussfaktoren, die du bewusst beeinflussen kannst. Ich darf dir dafür eine simple Formel vorstellen:

LEISTUNG = POTENITAL – STÖRFAKTOREN

In der nachfolgenden Grafik kannst du erkennen, dass jeder Störfaktor Einfluss auf deine Leistung hat und diese reduziert. Und es gibt eine ganze Menge davon. Angefangen von Selbstzweifel über Konzentrationsproblemen bis hin zu einer zu hohen Anspannung ist alles dabei. In diesem Beispiel reduziert sich die Leistung, aufgrund der vielen Störfaktoren auf 80%. In meiner Arbeit als Mentalcoach, ermittle ich mit den Athleten, welche möglichen Störfaktoren ihre Leistung beeinträchtigen und danach erarbeiten wir Strategien, um diese Einflüsse zu reduzieren oder zu vermeiden.

Wenn du diese Grafik betrachtest, was sind deine persönlichen Störfaktoren? Hast du dir bereits Strategien erarbeitet um diese zu regulieren? Aus Erfahrung weiß ich, speziell die erste Langdistanz bereitet vielen große Probleme. Was sind die größten Anfänger Fehler? Viele gehen mit einer falschen Zielsetzung ins Rennen und sind zu sehr Ergebnis orientiert. Andere kämpfen vor dem Start mit ihrer Nervosität, verkrampfen dadurch und ihre Leistung sinkt. Einige haben Angst vor dem Schwimmstart und gehen daher nicht entschlossen genug ins Rennen. Manche verlieren den Fokus im Rennen und lassen sich zu einem schnellen Radsplit verleiten, was sie am Ende bereuen. Speziell im ersten Rennen können die meisten auch nicht mit den Schmerzen, die sie erwarten werden, umgehen. Das wären nur einige von vielen Möglichkeiten, die ich immer wieder von Athleten höre.

MENTALE STÄRKE unterstützt dich auch im Training

Du profitierst von deiner mentalen Stärke nicht nur im Rennen, sondern auch im Training, im Job und im Privaten! Kommst du z.B. während dem Intervalltraining an deine „Grenzen“ und schenkst der Anstrengung die volle Aufmerksamkeit, geht meist folgender Ablauf vonstatten:

Du denkst dir: „Ist das anstrengend, ich kann nicht mehr…“

Aufgrund dieser Gedanken entsteht eine physiologisch-chemische Reaktion in deinem Gehirn und diese lösen in dir Gefühle, wie Unwohlsein, Unlust oder Müdigkeit aus. Du kommst immer tiefer in diese negative Spirale, spürst die Anstrengung noch intensiver und schlussendlich brichst du die Intervalle ab oder lässt die letzten einfach aus. Beherrscht Du in diesem Falle mentale Techniken, die du dir antrainiert hast, dann würdest du die Intervalle bis zum Ende durchziehen.

Ich empfehle dir, dass du dir rechtzeitig einen „mentalen Werkzeugkoffer“ erarbeitest, um mit den erwartenden, herausfordernden Situationen im Training und im Rennen umgehen zu können.
Überlege dir, wie viel Zeit und Geld du in dein Projekt LANGDISTANZ steckst und wie wichtig dir die Finisher Medaille ist. Da lohnt es sich umso mehr, auch in deine mentale Komponente zu investieren!

Wenn du meine Erfahrungen als ehemaliger Triathlet, Hawaii Finisher und Mentalcoach in Anspruch nehmen willst, dann vereinbare mit mir rechtzeitig einen Termin.

Be strong,

Wolfgang

Mehr Info: www.mana4you.at

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