Ein Spruch aus China sagt: „Wer die Zukunft erforschen will, muss die Vergangenheit kennen.“
Ich lade dich heute ein, einen Blick zurück in deine vergangene Saison zu werfen und dir zu überlegen, was du 2017 verbessern kannst. Dabei darf ich dir ein paar Anregungen zu mentalen Themen geben.
Zuvor aber noch ein paar Argumente, warum der Fokus auf das „Mentale“ so wichtig ist:

Jede Handlung die du setzt, ist immer von einem mentalen Prozess begleitet.

Bsp.: Nach einem langen Arbeitstag steht noch eine harte Laufintervall Einheit am Trainingsplan. Du entscheidest darüber, ob du die Einheit machst oder auslässt.

Die Qualität des mentalen Prozesses, beeinflusst entscheidend die Qualität deiner sportlichen Handlung.

Bsp.: Du hast dich entschieden, die Einheit zu absolvieren, aber mit welcher Qualität? Du kannst es nach Plan hinter dir bringen, oder du kannst mit deiner persönlichen Einstellung und Motivation etwas Besonderes daraus machen.

Es geht also immer darum, ob du diese Prozesse „BEWUSST“ beeinflussen möchtest, oder den Verlauf dem Zufall überlässt. Mithilfe von mentalem Training kannst du diese Prozesse bewusst und systematisch beeinflussen!

Erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler tun das tagtäglich! Aufgrund ihrer mentalen Fähigkeiten wissen sie sehr genau, was ihnen wichtig ist und sie sind daher in der Lage, überlegt und gezielt Entscheidungen zu treffen. Sie bewahren in herausfordernden Situationen die Ruhe, gehen mit Stress souverän um. Sie lassen sich von Tiefschlägen nicht entmutigen, sondern finden immer wieder Lösungsansätze. Sie haben Ihre Gedanken im Griff und lassen sich auch in den schwierigsten Situationen nicht nach unten ziehen.

Wie sieht das bei dir aus? Wie war das letzte Saison? Haben dich negative Gedanken, störende Selbstgespräche oder negative Emotionen wie Wut, Angst oder Zweifel manchmal vom Weg abgebracht? Hast du deine Aufmerksamkeit eher auf das gerichtet, was du vermeiden wolltest, anstatt auf das, was es zu erreichen gab? Wie oft hat dir deine Nervosität vor einem Wettkampf einen Strich durch die Rechnung gemacht?

Diese und ähnliche Fragen gilt es zu stellen und danach Aktionen zu setzen. Du kannst dir jetzt sagen, ich bin so wie ich bin und ändere nichts. Oder, du kannst Verantwortung übernehmen, dich diesen Themen annehmen und als Sportler wachsen, kannst dazu lernen und kannst dich weiter entwickeln.

Zu jeder Veränderung gehört Mut. Und ganz ehrlich, Veränderung ist manchmal nicht einfach. Dafür musst du etwas tun, regelmäßig. Aber schlussendlich lohnt es sich und du wirst nicht nur im Sport sondern auch in deiner Beziehung und im Beruf davon profitieren.

Im mentalen Masterplan 2017 ist die Auseinandersetzung mit deinen persönlichen Zielen sehr wichtig. Als Mentalcoach mache ich sehr oft die Erfahrung, dass SportlerInnen zu sehr „Ergebnis- orientiert“ sind und ihre Handlungsziele vernachlässigen, die zu den Ergebnissen führen. Daher meine Frage, hast du dir neben Ergebnis- und Leistungszielen auch Handlungsziele für 2017 gesetzt?

Und weil die ersten Triathlon Wettkämpfe bereits vor der Tür stehen solltest du dich auch mit Wettkampf Strategien auseinander setzen. Welche persönlichen Taktiken nutzt du bei Schmerzen, Krämpfen oder verfehlten Zwischenzielen?

Ich werde in den nächsten Monaten in regelmäßigen Blogs detaillierter auf die oben genannten Themen eingehen und dir die eine und andere Übung vorstellen. Wenn du zwischenzeitlich Fragen hast, kannst du dich jederzeit an mich wenden. Neben Coachings in meiner Praxis in der Steiermark und in Wien biete ich Beratung auch über Skype an.

Be strong,

Wolfgang

MANA4YOU

Wolfgang Seidl, MBA

Akademischer Mentalcoach

Dipl. Lebens- und Sozialberater

HeartMath Coach®

mind@mana4you.at

www.mana4you.at

Mentalcoach von IRONMAN Austria und der Austrian Trail Running Assoziation – ATRA

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