Ein persönlicher Erfahrungsbericht von triaguide-Herausgeber Andreas Wünscher

Liebe Leser! Vorweg möchte ich einmal sagen, dass wir als Medium insgesamt eher selten Testberichte schreiben, da wir oft nicht die notwendigen technischen Möglichkeiten haben, wissenschaftlich ins Detail zu testen. Auf der anderen Seite ist es auch eine Frage der Glaubwürdigkeit, wenn wir Produkte von Unternehmen testen, die auf der anderen Seite auch unsere Werbepartner sind.

In seltenen Fällen mache ich persönlich eine Ausnahme und zwar dann, wenn mich ein Produkt einerseits überzeugt hat und auf mir der anderen Seite auch fachlich ein Urteil bilden kann. Die Menschen, die mich schon länger kennen, die wissen, dass ich neben meiner journalistischen Laufbahn auch noch einen zweiten Berufsweg verfolgt habe und in den letzten zwei Jahren auch wieder vermehrt gefolgt bin. Ich war viele Jahre lang in der Entwicklung von Sporternährungsprodukten und Nahrungsergänzungsmitteln tätig und maße mir an, nach der Mitarbeit an der Entwicklung von mehr als 50 verschiedenen Produkten einen Blick für gute Ideen zu haben. Da mich die Herausforderung an der Branche wieder gereizt hat, habe ich mich vor rund zwei Jahren entschlossen, die Chance auf die Mitentwicklung der Produkte der neuen Marke CANNASPORT zu ergreifen und mich zusätzlich zu meinem Job hier auch wieder meiner alten Leidenschaft zu widmen. Doch dazu werde ich ein anderes Mal mehr schreiben.

Wie es der Zufall so wollte, stieß ich wenige Tage vor der FIBO, die ich zum ersten Mal seit 15 Jahren besuchen wollte, auf Einladung eines Freundes auf die Facebook-Seite von smartsleep. Ich sah mir die Sache kurz an, aus Zeitmangel ging ich allerdings nicht tiefer in die Materie. Anfang April ist für mich und unsere triaguide-Redaktion stets Alarmstufe Rot. Kurz vor Drucklegung sind lange Arbeitstage und kurze Nächte leider an der Tagesordnung. Beispielhaft dafür mein Anreisetag zur FIBO – bis 23 Uhr im Büro gearbeitet – bis gefühlt 2 Uhr früh unruhig im Bett verbracht – wie immer, wenn der Wecker früh klingelt und ich nicht verschlafen darf. Um 4:15 riss mich der Wecker aus nicht vorhandenen Träumen. Auf zum Flughafen, Abflug um 6 Uhr früh. Rund 90 Minuten Flug nach Frankfurt, weiter zur Mietwagenfirma und die knapp 180 Kilometer in Richtung Köln zurück gelegt. Ich fühlte mich alles andere als frisch und der Spurassistent meines Mietautos zeigte mir, dass ich wohl nicht mehr auf der ganz konzentrierten Seite war. Der Müdigkeitswarner lief auf Dauerbetrieb, aber dank zwei Kaffeepausen schaffte ich es zum Glück unversehrt nach Köln.

Wie es das Schicksal offenbar so wollte, führte mich mein erster Termin just in diese bestimmte Halle und als ich am Telefon meinen Meeting-Partner nicht erreichen konnte, drehte ich mich um und fand mich plötzlich vor dem Stand von smartsleep wieder. Da dieser nicht allzu großen Zulauf hatte, konnte ich spontan mit den beiden anwesenden Firmeninhabern Daniel Matthieu und Dr. Markus Dworak ein Gespräch führen. Ich nutzte die Gelegenheit, den beiden unser Medium vorzustellen und sie nutzten dieselbe, um mir smartsleep näher zu bringen. Dr. Markus Dworak, auf der Messe obligatorisch einfach „der Markus“, erklärte mir ziemlich detailliert, was es mit smartsleep auf sich hatte. Mit einem Blick auf meine in diesen Tagen mehr als dunklen Augenringe konnte er auch sehen, dass ich Schlaf und vor allem erholsamen Schlaf wirklich bitter nötig hatte. Da mein Terminplan in den Tagen darauf nicht gerade Besserung versprach, war mein erster Wille, noch bevor ich mit den beiden über Geschäftliches gesprochen hatte, dieses vermeintliche Zaubermittel auszuprobieren. Also kaufte ich eine Achter-Packung (ja, ich kaufte sie wirklich) und war gespannt darauf, wie dieser an sich schlicht anmutende Wirkstoffkomplex auf meinen Schlaf wirken sollte.

Smartsleep besteht aus einer Trinkampulle mit verschiedenen Aminosäuren und Vitaminen sowie zwei Kreatin-Kautabletten. Für mich als Branchenkenner eigentlich nichts Aufregendes, doch manchmal sind es wohl eben auch die einfachen Dinge, die den Unterschied machen können. Am Abend nach dem ersten Messetag machte ich die Probe aufs Exempel und nahm kurz vor dem Schlafengehen smartsleep ein. Die Kautbabletten hatten einen angenehmen zitronigen Geschmack und eine gute Konsistenz. Kein Klebenbleiben auf den Zähnen – etwas hart vielleicht, jedoch für mich keineswegs störend. Gleich darauf nahm ich, wie von Markus empfohlen, die Trinkampulle zu mir. Auch hier gab es geschmacklich keine negative Überraschung, wie man sie von Aminosäuren eigentlich erwarten könnte. Dann schwand ich ins Land der Träume – ja, ich meine mich erinnern zu können, tatsächlich geträumt zu haben. Auf alle Fälle fühlte ich mich nach dem Aufstehen motiviert und wirklich gut erholt – und das, obwohl meine Booking.com Low-Budget-Suche in der Auswahl meines nächtlichen Quartiers in Leverkusen nicht gerade für Wohlfühl-Bedingungen gesorgt hatte.

Auch in den Tagen darauf verwendete ich smartsleep und jedes Mal hatte ich das Gefühl, erholt aufzuwachen. Gerade in meinem Job, wo wir mehrmals im Jahr gerade bei Langdistanz-Reportagen noch vor den Sportlern aufstehen müssen, sind kurze Nächte an der Tagesordnung und guter Schlaf vor dem „Großkampftag“ nicht das Schlechteste. Also orderte ich gleich mehrere Packungen von smartsleep, um sie für mich und meine Liebsten zu verwenden. Meine Lebensgefährtin, die als Intensivkrankenschwester nach Nachtdiensten niemals erholsamen Schlaf finden konnte, war die erste, die ich mit smartsleep beschenkte. Auch sie machte die selbe Erfahrung wie ich. Auch der Vater meiner Lebensgefährtin, der aufgrund von gesundheitlichen Problemen stets Schlafmedikamente nehmen musste, bekam eine Großpackung von mir. Wenige Tage später erzählte er mir, dass er nun komplett auf seine Schlaftabletten verzichten werde.

Als ich in der Vorschau sehen konnte, dass smartsleep in die Fernsehsendung „die Höhle der Löwen“ gehen würde, war ich sehr gespannt auf das Feedback der meist sehr kritischen Fachjury. Dass dabei der höchste Deal in der Geschichte der Sendung heraus kam, war für mich als mehrmonatiger Anwender keine Überraschung. Gespannt verfolgte ich auch die Reaktionen in den sozialen Medien und musst einmal mehr feststellen, dass Neid und oft auch destruktive Kritik leider ein immer größeres Thema werden. Als jemand, der selbst weiß, wie viel Arbeit in der Entwicklung solcher Produkte steckt, ist es schwierig, nicht überall sofort seine Meinung dazu zu geben.

Schnell meldeten sich angebliche und vielleicht auch wirkliche Experten zu Wort und monierten den wissenschaftlichen Hintergrund und die Interpretation der vorhandenen Studienlage. Auch die Frage nach einer produktbezogenen empirischen Studie wurde oft gestellt. Etwas, das in der Theorie immer gut klingt, bei logischem Denken allerdings selbsterklärend ist. Welche (wirklich) unabhängige Institution hätte Interesse, ein kommerzielles Produkt mit einer umfangreichen Studie (mehr als 1.000 Teilnehmer) zu testen. Was wäre die Motivation dahinter? Wer würde dies finanzieren? Gerade bei produktbezogenen Studien ist man als Experte besonders skeptisch – also bin ich froh, dass es diese im Falle von smartsleep noch nicht zu geben scheint.

Im Endeffekt sollte es jeder, bei dem das Produkt Interesse geweckt hat, selbst ausprobieren. Ich für meinen Teil kann es mit ruhigem Gewissen weiter empfehlen.

PS. Nein, ich muss diesen Beitrag nicht als Werbung markieren, denn ich bekomme keinen Cent dafür. Dieser Bericht entspricht meiner persönlichen Überzeugung. Wenn ihr euch selbst ein Bild von smartsleep machen wollt, weitere Informationen zum Thema Schlaf und zum Produkt finden sich auf www.smartsleep.de

Herzlichst

Andreas Wünscher
Chefredakteur

Über den Autor: Andreas Wünscher ist Herausgeber und Chefredakteur des Print- und Online-Mediums triaguide. Von 2002 bis 2007 war er Inhaber und Entwicklungsleiter der Sportnahrungsmarke Top Level mit einem Sortiment von mehr als 30 Produkten. 2007 verkaufte er seine Anteile. 10 Jahre später übernahm er federführend die Entwicklung der Produkte der Marke CANNASPORT, die kürzlich das erste 100% WADA-legale Zwei-Komponenten-CBD-Produkt auf den Markt brachte.

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