Bereits zum achten Mal findet heuer der IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun statt und ist seit 2012 nicht nur ein fixer Bestandteil der IRONMAN 70.3 Tour, sondern ein absolutes Highlight im weltweiten Triathlon-Kalender. Bei der heutigen pre-race Pressekonferenz gab es deshalb neben dem hochklassigen Profi-Startfeld auch hervorragende Neuigkeiten hinsichtlich der Zukunft des Rennens.

Vertragsverlängerung bis 2024

Gleich zu Beginn der Pressekonferenz durfte Georg Segl, Obmann Tourismusverband Zell am See, die frohe Botschaft verkünden: Der IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun findet auch von 2020-2024 seine Fortsetzung in der wunderschönen Region zwischen Gletscher, Bergen und See. «Der diesjährige IRONMAN 70.3 war der am schnellsten ausverkaufte IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun in der Geschichte des Rennens. Das beweist die Anziehungskraft der Region und ihren Stellenwert als internationale Triathlon-Destination,“ so Georg Segl über den Zusammenhang zwischen Region und Rennen. Nicht zuletzt auch dank Renate Ecker findet der Traditionsbewerb fünf weitere Jahre in der Region statt. Die Tourismusdirektorin von Zell am See-Kaprun meinte diesbezüglich erfreut: „Der IRONMAN 70.3 ist für den Tourismus in Zell am See-Kaprun und für das gesamte SalzburgerLand von enormer Bedeutung. Über 20.000 Zuseher kommen in die Region und es werden mehr als 22.000 Nächtigungen generiert. Unsere Anerkennung und unser größter Respekt gelten allen Sportlerinnen und Sportlern, die sich dieser Herausforderung stellen. Als perfekte Vorbereitung für so einen Event bieten wir in Zell am See-Kaprun jährlich Triathlon Camps im Tauern Spa Anfang Mai.“
Auch aus Sicht von IRONMAN Austria ist die Vertragsverlängerung durchwegs positiv. „Es freut uns sehr, dass der IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun auch von 2020-2024 in dieser wunderschönen Region stattfinden wird. Wir möchten uns daher speziell bei allen Partnern für die hervorragende Zusammenarbeit bedanken. Der IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun ist seit 2012 ein fixer Bestandteil der IRONMAN 70.3 Tour und bietet neben der eindrücklichen Region eine hochklassige Strecke. Der Fakt, dass das Rennen auch die nächsten fünf Jahre hier stattfindet, ist eine hervorragende Neuigkeit für den Triathlon Sport in Österreich und der ganzen Welt,“ so Erwin Dokter, Managing Director von IRONMAN Austria. Vorerst läge der Fokus jedoch komplett auf der diesjährigen Austragung, welche mit einem äußerst starken Profifeld aufwarten kann.

Weitere Stimmen zur Vertragsverlängerung:

Leo Bauernberger, Geschäftsführer SalzburgerLand Tourismus: „Für den Tourismus sind internationale Sport-Veranstaltungen eine hervorragende Möglichkeit, neben dem sportlichen Geschehen auch die Schönheit der Region zu präsentieren. Der Ironman 70.3 in Zell am See-Kaprun ist in dieser Hinsicht ein echtes Vorzeigeprojekt und hilft substanziell in unserer Strategie, das SalzburgerLand als internationale Sport-Destination zu positionieren. Triathleten aus aller Welt schätzen an Zell am See-Kaprun die besondere Kombination aus sportlicher Herausforderung und unvergleichlicher Naturlandschaft. Vor allem aber ist es die erstklassige Arbeit der Organisatoren, die seit mittlerweile acht Jahren den Ironman 70.3 in Zell am See-Kaprun zu einem Fixtermin der internationalen Triathlon-Szene macht und mit diesem Top-Event wichtige Wertschöpfung in die Region bringt.“

Manfred Gaßner, Bürgermeister Kaprun: „Der IRONMAN 70.3 ist mittlerweile ein nicht mehr wegzudenkender Fixpunkt in der Region. Die großartige Stimmung, die von den Athleten und den Besuchern mitgetragen wird, machen den wunderbaren Flair dieses Events aus. Auch heuer freuen wir uns ganz besonders über die IRONMAN Party beim Rennen am Sonntag in Kaprun an der Radstrecke, wo live mitgefiebert wird. Die Gäste und Athleten schätzen neben der hervorragenden Organisation des Rennens, der guten Infrastruktur und beeindruckenden, vielfältigen Landschaft mit Gletscher, Bergen und See vor allem die Gastfreundschaft in Zell am See-Kaprun.“

Andreas Wimmreuter, Bürgermeister Zell am See: „Unsere einmalige Landschaft im Herzen des Pinzgaus ist ein Garant für wunderbare Eindrücke für alle Sportler sowie auch die Zuseher. Nicht umsonst zählt der IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun zu den beliebtesten in Europa. Die Region bietet die allerbesten Voraussetzungen und die optimale Infrastruktur für eine Top-Veranstaltung dieser Art. Wir sind sehr stolz, 2.500 Athleten aus 62 Nationen – das sind 30 Prozent der Länder weltweit – bei uns willkommen heißen zu dürfen. Besonderen Dank möchten wir den tausenden freiwilligen Helfern aussprechen, ohne die das Spektakel nicht möglich wäre.“

Bernhard Gratz, Bezirkshauptmannschaft Zell am See: „Gerade bei einem solchen Groß-Event ist der Sicherheitsaspekt sehr wichtig. Die IRONMAN 70.3 Veranstaltung in Zell am See-Kaprun ist immer top professionell organisiert und die Zusammenarbeit mit den Partnern vorbildhaft. So sehen wir einer Vertragsverlängerung sehr positiv entgegen. Den Athleten, die sich dieses Wochenende dem Bewerb stellen, wünschen wir alles Gute und eine sichere Ankunft im Ziel.“

Christina Gaßner, Vizebürgermeisterin Niedernsill: „Ich freue mich sehr, dass ich heuer zum ersten Mal beim IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun mitmachen kann. Ganz besonders schön ist es, wenn so eine Veranstaltung in der Heimat vor der Haustüre stattfindet und ich das als Vertreterin einer Nachbargemeinde hautnah miterlebe. Die Atmosphäre ist gigantisch, die Veranstaltung hat einen hohen Stellenwert für den Pinzgau und große Bekanntheit über die Grenzen hinaus.“

Sportliche Vorschau IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun 2019
 Mit dem Südafrikaner Matt Trautman steht unter anderem der IRONMAN Wales Sieger von 2018 am Start. Im Januar konnte er mit dem zweiten Platz beim IRONMAN 70.3 South Africa bereits seine Klasse auf der Mitteldistanz zeigen und startet im Oktober bei den IRONMAN World Championship in Kailua-Kona, Hawaii. „Ich nutze das Rennen als Vorbereitung für Kona, doch wenn ich mich für ein Rennen anmelde, möchte ich immer gewinnen. Ich habe bereits letztes Wochenende ein Rennen absolviert und hatte eine weitere gute Trainingswoche, also bin ich definitiv bereit, am Sonntag meine Leistung abzurufen,“ so Trautman. Konkurrenz droht ihm dabei von Lokalmatador Andreas Giglmayr, welcher beim IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun sein letztes Rennen als Profi bestreiten wird: „Ich fühle mich sehr gut und bin äußerst motiviert für mein letztes Rennen als Profi. Nicht auch zuletzt dank dem zweiten Platz letztes Jahr schaue ich mit positiven Gefühlen in Richtung Sonntag, auch wenn das Resultat natürlich auch immer von den Konkurrenten abhängig ist.“ Angesprochen auf die Vertragsverlängerung meinte Giglmayr: „Das ist sehr positiv für ganz Österreich, denn wenn wir eines können, dann ist das Veranstaltungen zu organisieren – sei dies beim IRONMAN Austria-Kärnten oder hier beim IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun. Die Athleten kommen sehr gerne hierher und ich freue mich, in Zukunft als Zuschauer dabei zu sein.“
Ein weiterer Mitfavorit am Sonntag ist der Italiener Alessandro Degasperi. Bei der ersten Austragung in Zell am See-Kaprun 2012 stand er zuoberst auf dem Siegertreppchen und obwohl er den Fokus in den letzten Jahren u.a. mit zwei Siegen beim IRONMAN Lanzarote vermehrt auf die Langdistanz gelegt hat, freut er sich sehr auf die achte Austragung. „Es war mein erster IRONMAN 70.3 Sieg hier in Zell am See-Kaprun, deshalb hat das Rennen für mich eine spezielle Bedeutung. Ich mag die Strecke sehr und obwohl ich in den letzten Jahren bei IRONMAN 70.3 Rennen nicht immer vollends überzeugen konnte, freue ich mich sehr auf diesen Sonntag.“

Bei den Frauen zeichnet sich ebenfalls ein spannender Kampf um den Sieg ab. Mit Anja Ippach und Daniela Bleymehl deutet im Voraus vieles auf einen Zweikampf hin. Erstere reiste mit durchwegs positiven Gefühlen an. „Bei den IRONMAN 70.3 World Championship 2015 in Zell am See-Kaprun feierte ich mit dem dritten Rang einer der größten Erfolge meiner Karriere – deshalb ist es für mich besonders schön, in diese Region zurückzukehren,“ so Ippach. Mit dem 4. Platz beim IRONMAN 70.3 Barcelona und dem 5. Rang beim IRONMAN South Africa schrammte Ippach dieses Jahr zweimal hauchdünn am Podium vorbei. „Ich musste dieses Jahr bereits zweimal mit der Holzmedaille vorlieb nehmen, aber das ist Triathlon. Das Feld ist sehr stark, doch der Kurs liegt mir sehr gut und ich hoffe, dass ich am Sonntag den Sprung auf das Podest schaffe.“ Mit einem Sieg könnte sich Ippach zudem für die IRONMAN 70.3 World Championship in Taupō, Neuseeland, qualifizieren und da möglicherweise an die Erfolge der IRONMAN 70.3 World Championship in Zell am See-Kaprun anknüpfen. „Wenn ich es schaffe, dann nehm ichs auf jeden Fall mit!“
Für Daniela Bleymehl ist es der erste Start beim IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun und auch ihr letztes Rennen vor den IRONMAN World Championship im Oktober, wofür sie sich letztes Jahr beim IRONMAN Italy Emilia-Romagna schon frühzeitig qualifiziert hat. „Ich habe nur Gutes vom Event gehört, deswegen werde ich am Sonntag 100% geben, um ein gutes Resultat zu erzielen. Ich komme aus einigen Trainingsblöcken und möchte beim letzten Test vor Kona meine Form zeigen und das Momentum nutzen.“

Der IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun 2019 startet am Sonntag um 11:00 Uhr. Weitere Informationen über das Rennen sowie die Starliste der Profis gibt es unter www.ironman.com/salzburg70.3.