Liste der verbotenen Substanzen und Methoden

(Stand Jänner 2016 – Angabe ohne Gewähr auf Vollständigkeit und Aktualität – die stets aktualisierte Liste findest du hier)

VERBOTSLISTE 2016 WELT ANTI-DOPING CODE

Inkrafttreten: 1. Januar 2016

In Einklang mit Artikel 4.2.2 des Welt Anti-Doping Codes gelten alle verbotenen Substanzen als „spezifische Substanzen“ mit Ausnahme der Substanzen in den Klassen S1, S2, S4.4, S4.5 und S6.a sowie der verbotenen Methoden M1, M2 und M3.

SUBSTANZEN UND METHODEN, DIE ZU ALLEN ZEITEN (IN UND AUSSERHALB VON WETTKÄMPFEN) VERBOTEN SIND

VERBOTENE SUBSTANZEN

S0. NICHT ZUGELASSENE SUBSTANZEN

Pharmakologisch wirksame Substanzen, die in den folgenden Abschnitten der Verbotsliste nicht aufgeführt und derzeit nicht durch eine staatliche Gesundheitsbehörde für die therapeutische Anwendung beim Menschen zugelassen sind (zum Beispiel Arzneimittel in der präklinischen oder klinischen Entwicklung bzw. Arzneimittel, deren Entwicklung eingestellt wurde, Designerdrogen, nur für die Anwendung bei Tieren zugelassene Substanzen), sind zu jeder Zeit verboten.

S1. ANABOLE SUBSTANZEN

Anabole Substanzen sind verboten.

1. Anabol-androgene Steroide (AAS)

a. Exogene* AAS, einschließlich 1-Androstendiol (5alpha-Androst-1-en-3beta,17beta-diol); 1-Androstendion (5alpha-Androst-1-en-3,17-dion); Bolandiol (Estr-4-en-3beta,17beta-diol); Bolasteron; Boldenon; Boldion (Androsta-1,4-dien-3,17-dion); Calusteron; Clostebol; Danazol ([1,2]Oxazolo[4′,5′:2,3]pregna-4-en-20-yn-17alpha-ol); Dehydrochlormethyltestosteron (4- Chlor-17beta-hydroxy-17alpha-methylandrosta-1,4-dien-3-on); Desoxymethyltestosteron (17alpha-Methyl-5alpha-androst-2-en-17beta-ol); Drostanolon; Ethylestrenol (19-Norpregna-4-en-17alpha-ol); Fluoxymesteron; Formebolon; Furazabol (17alphaMethyl[1,2,5]oxadiazolo[3′,4′:2,3]-5alpha-androstan-17beta-ol); Gestrinon; 4-Hydroxytestosteron (4,17beta-Dihydroxyandrost-4-en-3-on); Mestanolon; Mesterolon; Metandienon (17beta-Hydroxy-17alpha-methylandrosta-1,4-dien-3-on); Metenolon; Methandriol; Methasteron (17beta-Hydroxy-2alpha,17alpha-dimethyl-5alpha-androstan-3-on); Methyldienolon (17beta-Hydroxy-17alpha-methylestra-4,9-dien-3-on); Methyl-1-testosteron (17beta-Hydroxy-17alpha-methyl-5alpha-androst-1-en-3-on); Methylnortestosteron (17beta-Hydroxy-17alpha-methylestr-4-en-3-on); Methyltestosteron; Metribolon

(Methyltrienolon, 17beta-Hydroxy-17alpha-methylestra-4,9,11-trien-3-on); Miboleron; Nandrolon; 19-Norandrostendion (Estr-4-en-3,17-dion); Norbolethon1 ; Norclostebol; Norethandrolon; Oxabolon; Oxandrolon; Oxymesteron; Oxymetholon; Prostanozol (17beta- [(Tetrahydropyran-2-yl)oxy]-1’H-pyrazolo[3,4:2,3]-5alpha-androstan); Quinbolon; Stanozolol; Stenbolon; 1-Testosteron (17beta-hydroxy-5alpha-androst-1-en-3-on); Tetrahydrogestrinon (17-Hydroxy-18a-homo-19-nor-17alpha-pregna-4,9,11-trien-3-on); Trenbolon (17beta-Hydroxyestr-4,9,11-trien-3-on); und andere Substanzen mit ähnlicher chemischer Struktur oder ähnlicher/n biologischer/n Wirkung(en).

b. Endogene** AAS bei exogener Verabreichung: Androstendiol (Androst-5-en-3beta,17beta-diol); Androstendion (Androst-4-en-3,17-dion); Dihydrotestosteron (17beta-Hydroxy-5alpha-androstan-3-on)2 ; Prasteron (Dehydroepiandrosteron, DHEA, 3beta-Hydroxyandrost-5-en-17-on); Testosteron und ihre Metaboliten und Isomere, darunter unter anderem:5alpha-Androstan-3alpha,17alpha-diol; 5alpha-Androstan-3alpha,17beta-diol; 5alpha-Androstan-3beta,17alpha-diol; 5alpha-Androstan-3beta,17beta-diol; 5beta-Androstan- 3alpha,17beta-diol; Androst-4-en-3alpha,17alpha-diol; Androst-4-en-3alpha,17beta-diol; Androst-4-en-3beta,17alpha-diol; Androst-5-en-3alpha,17alpha-diol; Androst-5-en- 3alpha,17beta-diol; Androst-5-en-3beta,17alpha-diol; 4-Androstendiol (Androst-4-en- 3beta,17beta-diol); 5-Androstendion (Androst-5-en-3,17-dion); Androsteron; 3beta-Hydroxy-5alpha-androstan-17-on; Epidihydrotestosteron; Epitestosteron; Etiocholanolon; 7alpha-Hydroxy-DHEA; 7beta-Hydroxy-DHEA; 7-Keto-DHEA; 19-Norandrosteron; 19-Noretiocholanolon.

2. Andere anabole Substanzen

Dazu gehören unter anderem Clenbuterol, Selektive Androgen-Rezeptor-Modulatoren (SARMs, zum Beispiel Andarin und Ostarin), Tibolon, Zeranol und Zilpaterol.

* Für die Zwecke dieses Abschnitts bezieht sich der Begriff „exogen“ auf eine Substanz, die vom Körper normalerweise nicht auf natürlichem Wege produziert wird. ** Für die Zwecke dieses Abschnittes bezieht sich der Begriff „endogen“ auf eine Substanz, die vom Körper normalerweise auf natürlichem Wege produziert wird.

S2. PEPTIDHORMONE, WACHSTUMSFAKTOREN, VERWANDTE SUBSTANZEN UND MIMETIKA

Die folgenden Substanzen und andere Substanzen mit ähnlicher chemischer Struktur oder ähnlicher/n biologischer/n Wirkung(en) sind verboten:

  1. Erythropoetin-Rezeptor-Agonisten: 1.1 Erythropoese-stimulierende Stoffe (ESAs), einschließlich Darbepoetin (dEPO); Erythropoetin (EPO); EPO-Fc; EPO-mimetische Peptide (EMP), zum Beispiel CNTO 530 und Peginesatid Methoxy-Polyethylenglycol-Epoetin beta (CERA – Continuous Erythropoiesis Receptor Activator) 1.2 Nicht-erythropoetische EPO-Rezeptor-Agonisten, zum Beispiel ARA-290, asialo-EPO carbamyliertes EPO;
  2. Hypoxie-induzierbarer-Faktor (HIF)-Stabilisatoren, zum Beispiel Cobalt und FG- 4592 sowie HIF–Aktivatoren, zum Beispiel Argon, Xenon;
  3. Choriongonadotropin (CG) und Luteinisierendes Hormon (LH) sowie ihre Releasingfaktoren, zum Beispiel Buserelin, Gonadorelin und Leuprorelin (bei Männern);
  4. Corticotropine und ihre Releasingfaktoren, zum Beispiel Corticorelin;
  5. Wachstumshormon (GH) und seine Releasingfaktoren, einschließlich Wachstumshormon-Releasing-Hormon (GHRH) und seine Analoga, zum Beispiel CJC-1295, Sermorelin und Tesamorelin; Wachstumshormon-Sekretagoge (GHS), zum Beispiel Ghrelin und GhrelinMimetika, Beispiel für letzere sind Anamorelin und Ipamorelin; Wachstumshormon-Releasing-Peptide (GHRPs), zum Beispiel Alexamorelin, GHRP- 6, Hexarelin und Pralmorelin (GHRP-2).

Außerdem verbotene Wachstumsfaktoren: Fibroblasten-Wachstumsfaktoren (FGFs); Hepatozyten-Wachstumsfaktor (HGF); insulinähnlicher Wachstumsfaktor 1 (IGF-1) und seine Analoga; mechanisch induzierte Wachstumsfaktoren (MGFs); Blutplättchen-Wachstumsfaktor (PDGF); vaskulär-endothelialer Wachstumsfaktor (VEGF) und alle anderen Wachstumsfaktoren, die in Muskeln, Sehnen oder Bändern die Proteinsynthese/den Proteinabbau, die Gefäßbildung/-versorgung, die Energieausnutzung, die Regenerationsfähigkeit oder die Umwandlung des Fasertyps beeinflussen;

S3. Βeta-2-AGONISTEN

Alle Beta-2-Agonisten, gegebenenfalls auch alle optischen Isomere, zum Beispiel D- und Lsind verboten. Ausgenommen hiervon sind:

  • inhaliertes Salbutamol (höchstens 1.600 Mikrogramm über 24 Stunden)
  • inhaliertes Formoterol (abgegebene Dosis höchstens 54 Mikrogramm über 24 Stunden) und
  • inhaliertes Salmeterol, entsprechend den therapeutischen Empfehlungen der Hersteller.

Ein Salbutamolwert im Urin von mehr als 1.000 Nanogramm/ml oder ein Formoterolwert im Urin von mehr als 40 Nanogramm/ml wird nicht als beabsichtigte therapeutische Anwendung der Substanz angesehen und gilt als ein von der Norm abweichendes Analyseergebnis (AAF), es sei denn, der Athlet weist anhand einer kontrollierten pharmakokinetischen Studie nach, dass dieses abnorme Ergebnis die Folge der Anwendung einer therapeutischen inhalatierten Dosis bis zu dem oben genannten Höchstwert war.

S4. HORMONE UND STOFFWECHSEL-MODULATOREN

Die folgenden Hormone und Stoffwechsel-Modulatoren sind verboten:

  1. Aromatasehemmer; dazu gehören unter anderem Aminoglutethimid; Anastrozol; Androsta-1,4,6-trien-3,17-dion (Androstatriendion); 4-Androsten-3,6,17-trion (6- oxo); Exemestan; Formestan; Letrozol und Testolacton.
  2. Selektive Estrogen-Rezeptor-Modulatoren (SERMs); dazu gehören unter anderem Raloxifen, Tamoxifen und Toremifen.
  3. Andere antiestrogene Substanzen; dazu gehören unter anderem Clomifen, Cyclofenil und Fulvestrant.
  4. Substanzen, welche die Myostatinfunktion(en) verändern; dazu gehören unter anderem Myostatinhemmer.
  5. Stoffwechsel-Modulatoren:
    5.1 Aktivatoren der AMP-aktivierten Proteinkinase (AMPK), zum Beispiel AICAR; und Peroxisom-Proliferator-aktivierter-Rezeptor-Delta-Agonisten (PPARδ), zum Beispiel GW1516;
    5.2 Insuline und Insulin-Mimetika;
    5.3 Meldonium;
    5.4 Trimetazidin.

S5. DIURETIKA UND MASKIERUNGSMITTEL

Die folgenden Diuretika und Maskierungsmittel und andere Substanzen mit ähnlicher chemischer Struktur oder ähnlicher/n biologischer/n Wirkung(en) sind verboten. Dazu gehören unter anderem:

  • Desmopressin; Probenecid; Plasmaexpander, zum Beispiel Glycerol und intravenös verabreichtes Albumin, Dextran, Hydroxyethylstärke und Mannitol.
  • Acetazolamid, Amilorid, Bumetanid, Canrenon, Chlortalidon, Etacrynsäure, Furosemid, Indapamid, Metolazon, Spironolacton, Thiazide, zum Beispiel Bendroflumethiazid, Chlorothiazid und Hydrochlorothiazid, Triamteren und Vaptane, zum Beispiel Tolvaptan.

Hiervon ausgenommen sind:

  • Drospirenon, Pamabrom und ophthalmisch angewandte Carboanhydrasehemmer (zum Beispiel Dorzolamid und Brinzolamid).
  • Die lokale Verabreichung von Felypressin in der Dentalanästhesie

Der Nachweis in einer Probe zu jeder Zeit bzw. während eines Wettkampfs jeglicher Menge einer der folgenden Substanzen, die Grenzwerten unterliegt: Formoterol, Salbutamol, Cathin, Ephedrin, Methylephedrin und Pseudoephedrin, in Verbindung mit einem Diuretikum oder Maskierungsmittel, gilt als von der Norm abweichendes Analyseergebnis, es sei denn, der Athlet besitzt eine bestätigte Medizinische Ausnahmegenehmigung für diese Substanz neben der Medizinische Ausnahmegenehmigung für das Diuretikum oder Maskierungsmittel.

VERBOTENE METHODEN

M1. MANIPULATION VON BLUT UND BLUTBESTANDTEILEN

Folgende Methoden sind verboten:

  1. Die Verabreichung oder Wiederzufuhr jeglicher Menge von autologem, allogenem (homologem) oder heterologem Blut oder Produkten aus roten Blutkörperchen jeglicher Herkunft in das Kreislaufsystem.
  2. Die künstliche Erhöhung der Aufnahme, des Transports oder der Abgabe von Sauerstoff. Hierzu gehören unter anderem: Perfluorchemikalien, Efaproxiral (RSR 13) und veränderte Hämoglobinprodukte, zum Beispiel Blutersatzstoffe auf Hämoglobinbasis und mikroverkapselte Hämoglobinprodukte, außer ergänzender Sauerstoff.
  3. Jegliche Form der intravaskulären Manipulation von Blut oder Blutbestandteilen mit physikalischen oder chemischen Mitteln.

M2. CHEMISCHE UND PHYSIKALISCHE MANIPULATION

Folgende Methoden sind verboten:

  1. Die tatsächliche oder versuchte unzulässige Einflussnahme, um die Integrität und Validität der Proben, die während der Dopingkontrollen genommen werden, zu verändern. Hierunter fallen unter anderem: Der Austausch und/oder die Verfälschung von Urin, zum Beispiel mit Proteasen.
  2. Intravenöse Infusionen und/oder Injektionen von mehr als 50 ml innerhalb eines Zeitraums von sechs Stunden, es sei denn, sie werden rechtmäßig im Zuge von Krankenhauseinweisungen, chirurgischen Eingriffen oder klinischen Untersuchungen verabreicht.

M3. GENDOPING

Die folgenden Methoden zur möglichen Steigerung der sportlichen Leistung sind verboten:

  1. Die Übertragung von Nukleinsäure-Polymeren oder Nukleinsäure-Analoga
  2. die Anwendung normaler oder genetisch veränderter Zellen.

IM WETTKAMPF VERBOTENE SUBSTANZEN UND METHODEN

S6. STIMULANZIEN

Alle Stimulanzien, gegebenenfalls auch alle optischen Isomere, zum Beispiel D- und L-, sind verboten. Zu den Stimulanzien gehören

a: Nicht-spezifische Stimulanzien:

Adrafinil, Amfepramon, Amiphenazol, Amphetamin, Amphetaminil, Benfluorex, Benzylpiperazin, Bromantan, Clobenzorex, Cocain, Cropropamid, Crotetamid, Fencamin, Fenetyllin, Fenfluramin, Fenproporex, Fonturacetam [4-Phenylpirazetam (Carphedon)], Furfenorex, Mefenorex, Mephentermin, Mesocarb, Methamphetamin (D-), p-Methylamphetamin, Modafinil, Norfenfluramin, Phendimetrazin, Phentermin, Prenylamin und Prolintan. Ein Stimulans, das in diesem Abschnitt nicht ausdrücklich genannt ist, gilt als spezifische Substanz.

b: Spezifische Stimulanzien

Hierzu gehören unter anderem: Benzphetamin, Cathin** , Cathinon und seine Analoga, zum Beispiel Mephedron, Methedron und alpha-Pyrrolidinovalerophenon; Dimethylamphetamin; Ephedrin***; Epinephrin**** (Adrenalin); Etamivan; Etilamphetamin; Etilefrin; Famprofazon; Fenbutrazat; Fencamfamin; Heptaminol; Hydroxyamphetamin (Parahydroxyamphetamin); Isomethepten; Levmetamphetamin; Meclofenoxat, Methylendioxymethamphetamin, Methylephedrin***, Methylhexanamin (Dimethylpentylamin); Methylphenidat; Nicethamid; Norfenefrin; Octopamin; Oxilofrin (Methylsynephrin); Pemolin; Pentetrazol; Phenethylamin und seine Derivate; Phenmetrazin; Phenpromethamin; Propylhexedrin; Pseudoephedrin*****; Selegilin; Sibutramin; Strychnin; Tenamphetamin (Methylendioxyamphetamin); Tuaminoheptan; und andere Substanzen mit ähnlicher chemischer Struktur oder ähnlicher/n biologischer/n Wirkung(en).

** Cathin: verboten, wenn seine Konzentration im Urin 5 Mikrogramm/ml übersteigt. *** Ephedrin und Methylephedrin: verboten, wenn ihre Konzentration im Urin jeweils 10 Mikrogramm/ml übersteigt. **** Epinephrin (Adrenalin): nicht verboten bei lokaler Anwendung (zum Beispiel nasal oder ophthalmologisch) oder bei der Verabreichung in Verbindung mit einem Lokalanästhetikum. ***** Pseudoephedrin: verboten, wenn seine Konzentration im Urin 150 Mikrogramm/ml übersteigt

Hiervon ausgenommen sind:

  • Clonidin
  • Imidazolderivate für die topische/ophthalmische Anwendung und die in das Überwachungsprogramm für 2016 * aufgenommenen Stimulanzien.

S7. NARKOTIKA

Verboten sind: Buprenorphin; Dextromoramid; Diamorphin (Heroin); Fentanyl und seine Derivate; Hydromorphon; Methadon; Morphin; Oxycodon; Oxymorphon; Pentazocin und Pethidin.

S8. CANNABINOIDE

Verboten sind:

  • Natürliches, zum Beispiel Cannabis, Haschisch und Marihuana oder synthetisches Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC)
  • Cannabinomimetika, zum Beispiel „Spice“, JWH-018, JWH-073, HU-210.

S9. GLUCOCORTICOIDE

Alle Glucocorticoide sind verboten, wenn sie oral, intravenös, intramuskulär oder rektal verabreicht werden.

IN BESTIMMTEN SPORTARTEN VERBOTENE SUBSTANZEN

P1. ALKOHOL

Alkohol (Ethanol) ist in den nachfolgenden Sportarten nur im Wettkampf verboten. Die Feststellung erfolgt durch Atem- oder Blutanalyse. Der Grenzwert, ab dem ein Dopingverstoß vorliegt, entspricht einer Blutalkoholkonzentration von 0,10 g/l.

  • Bogenschießen (WA)
  • Luftsport (FAI)
  • Motorbootsport (UIM)
  • Motorsport (FIA)

P2. BETABLOCKER

Betablocker sind in den folgenden Sportarten nur im Wettkampf verboten; außerhalb von Wettkämpfen auch, sofern angegeben:

  • Billard (alle Disziplinen) (WCBS)
  • Bogenschießen (WA) *
  • Darts (WDF)
  • Golf (IGF)
  • Motorsport (FIA)
  • Schießen (ISSF, IPC)*
  • Skifahren/Snowboarding (FIS) im Skispringen, Freistil aerials/halfpipe und Snowboard halfpipe/big air
  • Unterwassersport (CMAS) wie Free Immersion Apnoea, Jump Blue Apnoea, Speerfischen, Streckentauchen mit und ohne Flossen, Tieftauchen mit konstantem Gewicht mit und ohne Flossen, Tieftauchen mit variablem Gewicht, Zeittauchen und Zielschießen.

* Auch außerhalb von Wettkämpfen verboten.

Zu den Betablockern gehören unter anderem

Acebutolol; Alprenolol; Atenolol; Betaxolol; Bisoprolol; Bunolol; Carteolol; Carvedilol; Celiprolol; Esmolol; Labetalol; Levobunolol; Metipranolol; Metoprolol; Nadolol; Oxprenolol; Pindolol; Propranolol; Sotalol und Timolol

Quelle: Nada.at