Beim Training geht es nicht darum, Bestzeiten zu erzielen. Vielmehr ist Disziplin, Fleiß und Kontinuität von Nöten, um beim Wettkampf seine eigenen Zielvorgaben zu erreichen

Harte Arbeit – das ist die Grundlage für einen erfolgreichen Triathlon-Sommer. Noch mehr harte Arbeit, gepaart mit Kontinuität, ist der Schlüssel im alltäglichen Training. Und das gilt es sich stets vor Augen zu halten, schließlich sehen Sie die Ergebnisse Ihres jetzigen Trainings nicht unmittelbar, sondern erst Wochen – ja sogar Monate später – wenn am Ende eines Wettkampfs die Zeiten ausgewertet werden. Doch um ein gewünschtes Resultat zu erzielen, ist jedes kleine Detail notwendig und sei es nur eine kurze Stabilisationseinheit – und zwar täglich. Schließlich bringt dich eine einmalige Trainingseinheit von drei Stunden deinem gewünschten Ziel nicht näher, aber ein regelmäßiger Trainingsaufwand wird dir langfristig weiterhelfen.

Mehr Umfang ist nicht immer besser

Viele Athleten konzentrieren sich beim Grundlagentraining auf große Umfänge. Doch damit verschenken sie ihr Potential. Ebenso, wenn sie nur kurz und schnell trainieren. Es ist, wie so oft, der goldene Mittelweg der das Optimum darstellt. Während die VO2 max, also die maximale Sauerstoffaufnahme, eine Stellschraube ist, ist die andere der Fettstoffwechsel. Und um sein volles Potential auszuschöpfen, muss an beiden gedreht werden. Denn durch die Steigerung der VO2 max kommt es zu einer höheren Leistungsentwicklung. Gleichzeitig aber muss der Fettstoffwechsel trainiert werden. Doch dies zu kombinieren ist nicht ganz einfach.

Mit polarisiertem Training zu mehr Erfolg?

Das Zauberwort lautet polarisiertes Training, das ist auch jeneTrainingsmethode, die Profis ausüben, die bei Sportwetten regelmäßig zu den Favoriten zählen. Polarisiertes Training bedeutet, dass die lockeren Einheiten auch wirklich locker absolviert werden, die intensiven Einheiten dafür aber so richtig hart. Für die VO2 max-Einheiten bietet sich ein sogenanntes HIIT (hochintensives Intervalltraining) an. Das Stoffwechseltraining hingegen solltest du wirklich locker angehen. Das heißt, beim Laufen oder Radfahren solltest du dich noch ohne Atemprobleme unterhalten können. Wer in der Vorbereitung nach diesem Prinzip trainiert, kann sich in kürzester Zeit deutlich verbessern und erst wenn man sich dem Wettkampf nähert, sollte man im Schwellenbereich trainieren. Viele Athleten gehen dies viel zu früh an. Und dennoch sollte in der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung der Trainingsumfang nicht erhöht werden. Viel wichtiger ist es, die Dauer und Intensitäten der einzelnen Einheiten richtig anzupassen.

Es ist die Summe an Kleinigkeiten, die letztlich den Ausschlag geben wird. Konzentriere dich also auf die Details! Ein nicht zu unterschätzendes Detail ist dabei die Änderung deines Krafttrainings. Achte darauf, dass die Wiederholungszahl gesenkt und stattdessen das Gewicht gesteigert wird. Statt angenommen bei drei Sätzen stets die maximal mögliche Wiederholungsanzahl zu erzielen, versuche fortan im ersten Satz zehn, dann acht und im finalen Satz sechs Wiederholungen machen. Durch die sinkende Wiederholungszahl wirst du motiviert, das Gewicht stetig zu erhöhen, gleichzeitig mobilisieren Sie ihre Maximalkraft.

Auch mit dem eigenen Körpergewicht kann man effizient trainieren

Falls du ausschließlich mit eigenem Körpergewicht trainierst, kannst du dich dennoch steigern, indem du die Ausführungen erschwerst. Statt gewohnter Liegestützposition, lege  beispielsweise die Beine auf einem erhöhten Gegenstand ab. Probiere  doch mal neue Übungen oder Bewegungsabläufe aus. Nutze zusätzliche Sportgeräte wie Therabänder oder Gymnastikbälle. Du finden im World Wide Web zahlreiche Anleitungen für ein optimales Training mit diesem Extra-Equipment.